Mentoring schafft ein Machtgefälle, besonders wenn cis endo Männer mit Einfluss FLINTA*-Personen begleiten, die am Anfang ihres politischen Wegs stehen. Wer selbst wählen kann und weiß, an wen man sich bei Problemen wenden kann, ist geschützt. Außerdem darf Mentoring nicht heißen, dass FLINTA*-Personen lernen, wie man in männlich geprägten Strukturen am besten mitspielt. Ziel ist, dass sich die Strukturen ändern.
Förderprogramme erreichen ohne gezielte Ansprache vor allem die, die ohnehin schon nah an der Partei sind. Wer Gleichstellung ernst meint, muss darauf achten, wie sich Diskriminierungen überschneiden. Sonst profitieren vor allem weiße, akademische FLINTA*-Personen, und andere bleiben weiter außen vor.
Diese Tabelle beschreibt den Status, die Antragstellerin und verschiedene Rahmendaten zum Änderungsantrag
| Antrag: | Gleichstellung ist keine Frauenaufgabe – Männer in die Förderung von FLINTA* einbinden |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Vorstand der GRÜNEN JUGEND München (dort beschlossen am: 02.11.2026) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | Heute, 14:21 |