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            <title>Stadtversammlung zum Schwerpunkt: Energiewende in München: Alles</title>
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                <title>Stadtversammlung zum Schwerpunkt: Energiewende in München: Alles</title>
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                        <title>ST2NEU: ST Einführung einer bayernweiten Solardachpflicht</title>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadtversammlung von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN München beschließt folgende Forderungen für den umfassenden Ausbau der Photovoltaik in Bayern und fordert alle Münchner Amts- und Mandatsträger*innen auf, sich für die Umsetzung dieser Forderungen einzusetzen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Eine bayernweite Solardachpflicht für alle Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Ausnahmen können in Einzelfällen nach sorgfältiger Prüfung erteilt werden. Gründe für eine Ausnahme können der Denkmalschutz, oder die Lage des Gebäudes sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Perspektivisch sollen alle verfügbaren und aufgrund ihrer Lage und Statik geeigneten Dächer mit Photovoltaik und Solarthermie ausgestattet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Den priorisierten und schnellen Ausbau von Photovoltaik und Solartermie auf allen geeigneten staatlichen und kommunalen Dachflächen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Den schnellen und priorisierten Ausbau der regionalen Verteilnetze.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung des Eigenverbrauchs des selbst erzeugten Stroms vor allem im ländlichen Raum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. In begründeten Ausnahmefällen (z.B. solare Nahwärmeversorgung oder Prozesswärmeerzeugung) kann die Solarpflicht auch ganz oder teilweise durch den Bau einer thermischen Solaranlage erfüllt werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die bayerische Landesregierung erkennt in der Problembeschreibung der Novelle des Klimaschutzgesetzes an, dass der menschengemachte Klimawandel eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts ist. Die Konsequenzen, die daraus gezogen werden sind jedoch unzureichend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die geplante Soladachpflicht umfasst lediglich Gebäude, die Eigentum des Freistaats Bayern sind. Zusätzlich soll sie noch für Neubauten von Nichtwohngebäuden gelten. Trotz dieser überschaubaren Anzahl von Gebäuden, die von der Solardachpflicht betroffen wären, bietet der Gesetzentwurf zahlreiche Ausnahmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sollte die Solardachpflicht dennoch greifen, so gilt sie nicht für die gesamte Dachfläche. Laut Gesetzentwurf ist es ausreichend ein Drittel der geeigneten Dachfläche (Dachfläche abzüglich Fläche für Belichtung, Be- und Entlüftung) für Photovoltaikanlagen bereitzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>All diese Ausnahmeregelungen werden nicht dazu führen, den Herausforderungen der sich anbahnenden Klimakatastrophe gerecht zu werden. Aus diesem Grund fordern wir eine voll umfassende Solardachpflicht. Neben dem bloßen Ausbauen der Photovoltaikkapazitäten muss sichergestellt werden, dass der dadurch produzierte Strom auch genutzt und verteilt werden kann. Aus diesem Grund sollen mit der Installation von Photovoltaikanlagen auf Gebäudedächern auch Maßnahmen zur Steigerung des Eigenverbrauchs ergriffen werden. Dazu können kleine Speicheranlagen, ein Energiemanagementsystem und/oder eine angepasste Orientierung der PV Module verwendet werden. All diese Maßnahmen sollen die Netze entlasten, um so mehr Kapazitäten für den Ausbau von erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bündnis 90 / DIE GRÜNEN fordert die Münchner Stadtregierung auf sich bei der bayerischen Staatsregierung für eine allgemeine, landesweite Solarpflicht einzusetzen. Diese soll alle Gebäude umfassen. Ausnahmen können in Einzelfällen nach sorgfältiger Prüfung erteilt werden. Gründe für eine Ausnahme können der Denkmalschutz, oder die Lage des Gebäudes sein. Außerdem soll die Stadt München sich bei der Staatsregierung für eine Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung des Eigenverbrauchs des selbst erzeugten Stroms stark machen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 27 Jan 2023 12:02:50 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L 1NEU: ST Sicher, nachhaltig, erneuerbar – Münchens  Energieversorgung auf neue Beine</title>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat Russlands Präsident Putin einen Krieg in Europa und damit unermessliches Leid für die Menschen in der Ukraine und eine Bedrohung für die weltweite Ernährungssicherheit und die europäische Sicherheitsordnung gebracht. Er bringt aber auch große Herausforderungen für unsere Energieversorgung in München, dem Freistaat und der Republik mit sich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die bayerische Staatsregierung und die Vorgängerregierungen der Bundesrepublik forcierten die Abhängigkeit von russischen fossilen Energieträgern. Insbesondere was russisches Gas angeht, wurde Putin von den CSU-Regierungen der letzten Jahr(zehnt)e hofiert und ihm damit ein Instrument an die Hand gegeben, um direkten Einfluss auf unsere bayerische und münchnerische Versorgungssicherheit, unseren Wohlstand und unsere Wirtschaft zu nehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Abschaltung der Gaslieferungen via Nord-Stream 1 und die vorangegangenen willkürlichen Drosselungen hat Russland einen Wirtschaftskrieg mit Europa begonnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesregierung und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klima unter grüner Führung hat im vergangenen Jahr jede Anstrengung unternommen, die Bundesrepublik nicht nur aus der energiepolitischen Abhängigkeit Russlands zu befreien, sondern die fossile Abhängigkeit unserer Gesellschaft zu überwinden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klima hat es binnen kürzester Zeit geschafft, trotz der großen energie- und sicherheitspolitischen Herausforderungen, die Energieversorgung für diesen Winter sicherzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in München tragen wir Grüne unseren Teil bei und übernehmen die Verantwortung für eine sichere und nachhaltige Energiewende, die so schnell wie möglich auf Abstand zu fossilen Energieträgern geht und sich von der russischen Abhängigkeit löst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei setzen wir Grüne – wie schon vor der Krise – mit aller Kraft auf Einsparung, Energieeffizienz und den beschleunigten Ausbau Erneuerbarer Energien sowie den Bau von Stromspeichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Nachhaltiger Strom – Nachhaltige Wärme</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir begrüßen die Pläne der Stadtwerke, bis 2025 den gesamten Stromverbrauch für München aus erneuerbaren Quellen zu decken. Die Stadtwerke setzen dabei auf Wind- und Solarprojekte in ganz Europa. Zusätzlich wollen wir dafür sorgen, dass ein möglichst großer Anteil erneuerbaren Stroms und Wärme in München und der Region selbst erzeugt wird. Unser Ziel ist die reale Klimaneutralität Münchens, nicht nur eine rechnerische auf dem Papier.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch wenn das Potenzial für die Erzeugung erneuerbarer Energie im Strom-Sektor im städtischen Raum weit hinter dem des Wärme-Sektors liegt, sind auch hier verstärkte Anstrengungen nötig, um dieses auszuschöpfen. Der jährliche PV-Ausbau ist in München bereits stark gestiegen, muss aber noch deutlich zunehmen. Wir erhöhen das Ziel für den Zubau daher schrittweise von aktuell jährlich 15 MW auf 30 MW und schließlich 60 MW. Die Stadtwerke München fordern wir auf, ihrer Rolle als größter Energieversorger in München gerecht zu werden und mindestens die Hälfte dieses Zubaus zu leisten. Wir begrüßen außerdem, dass die Rathaus-Koalition eine PV-Dachagentur ins Leben gerufen hat, die ein Scharnier zwischen Dachflächen-Eigentümer*innen einerseits und PV-Betreiber*innen andererseits bildet. Vor allem braucht es aber endlich ein bayerisches Gesetz für eine PV-Pflicht auf Dächern wie beispielsweise in Baden-Württemberg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bürgerenergiegemeinschaften, die erneuerbare Energie lokal erzeugen, bereitstellen und speichern sollen stärker unterstützt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mammutaufgabe im Energiebereich liegt bei der Wärmewende. Unser Leitbild dafür sind die in der Studie „Klimaneutrale Wärme 2035“ aufgezeigten Lösungspfade zur Ermöglichung der perspektivischen grünen Fernwärme in München, wenngleich diese in einigen Jahren auf ein noch ambitionierteres Vorgehen überprüft werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir unterstützen daher die bereits von den SWM begonnene Dekarbonisierung des Fernwärmenetzes durch die Erschließung neuer Standorte der Tiefengeothermie. Auch wenn die Flächen in München knapp sind, sprechen wir uns unter jeweiliger Abwägung der Rahmenbedingungen für neue Geothermie-Heizwerke im Stadtgebiet aus. Für den Ausbau neuer „Fernwärme-Übertragungsleitungen“ zu Anlagen südlich von München und die Umstellung des Fernwärmenetzes von Dampf auf Heißwasser streben wir genehmigungsrechtliche Beschleunigungen an. Gleichzeitig fordern wir die SWM auf, ihre bisherigen Anstrengungen zu intensivieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sowohl um eine mögliche Lücke im Gasbedarf eines CO2-neutralen Fernwärmenetzes zu schließen als auch für die industrielle Nutzung, wird es voraussichtlich einen Bedarf für Grünen Wasserstoff in München geben. Hier ist der Freistaat gefragt, möglichst zeitnah eine tragfähige Netzstruktur zu errichten, die den Wasserstoff-Transport aus Norddeutschland ermöglicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den Anschluss neuer Stadtgebiete an die Fernwärme werden wir entsprechend der Studie vorantreiben. Im Rahmen der Kommunalen Wärmeplanung soll dabei jeweils gebäudescharf die bestmögliche Art der Energieversorgung ermittelt werden. In den Fernwärmeversorgungsgebieten ist das in der Regel der Anschluss an diese. Wir begrüßen daher, dass die SWM ein Förderprogramm für Hausanschlüsse von 10 Millionen Euro aufgelegt haben. Ist ein Fernwärmeanschluss nicht sinnvoll, setzen wir im staatlichen und städtischen Gebäudebestand und -neubau ausschließlich auf dezentrale erneuerbare Wärmeversorgung wie Luft- und Grundwasserwärmepumpen oder Solarthermie. Im privaten Gebäudebestand bedarf es einer Mischung aus Förderung wie der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) oder dem städtischen Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude (FKG), aber auch regulatorischer Maßnahmen wie einem Verbot monovalenter Gaskessel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die in München vor kurzem unter grün-rosa Federführung beschlossene kommunale Wärmeplanung ist ein großer Schritt nach vorne im Bereich der nachhaltigen und sicheren Wärmeversorgung. Die ersten Projekte und Studien werden im Frühjahr dem Stadtrat vorgelegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne setzen uns dafür ein, dass die Landeshauptstadt Beschränkungen für bestimmte Brennstoffe oder Anlagen aus Klimaschutzgründen ausspricht. Die vom Referat für Klima und Umwelt in Auftrag gegebene Studie soll hierbei schnelle Ergebnisse und Handlungsmöglichkeiten liefern. Die Stadtratsfraktion ist angehalten hier ein beschleunigtes Verfahren anzustoßen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Grün im Bau – Grün im Umbau</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der Umstellung der Energieerzeugung auf Erneuerbare Energien, liegt im Gebäudesektor das zentrale Aufgabenfeld für das Gelingen der Energiewende in München. Neue Gebäude müssen möglichst klimaneutral gebaut werden, sowohl was die genutzten Baumaterialien als auch den anschließenden Energiebedarf betrifft. Die Stadt verfolgt mit Konsequenz den beschlossenen Weg zur Klimaneutralität auch im Bausektor. Das erfordert einen klaren Fokus auf den Holz- und Holzhybridbau bei allen Städtischen Bauten, um die Stadt München als Vorreiterin auch im mehrgeschossigen Holzbau und Holzhybridbau auch bei Schulen und Verwaltungsgebäuden zu etablieren. Für Gebäude mit geringer Geschossigkeit ist die Holzbauweise bereits seit 2019 als Standard vorgegeben.<br>
Vor allem aber muss der Gebäudebestand weit schneller und auf einen höheren Energiestandard saniert werden als bisher, um die Pariser Klimaziele zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Grün-Rote Rathauskoalition hat hier bereits wegweisende Beschlüsse getroffen. Wohngebäude im städtischen Einflussgebiet werden künftig mindestens im Effizienzhausstandard (EH) 40 oder 40+ errichtet, bestehende Wohngebäude in EH 55 saniert. Mit dem Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude (FKG) hat die Koalition 130 Millionen Euro zur Abfederung zusätzlicher Investitionskosten zur Verfügung gestellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nun gilt es die Sanierungsrate, die im Schnitt in München derzeit bei 1% liegt, deutlich zu steigern. Die Stadt und die städtischen Tochtergesellschaften fordern wir auf, hier deutlich mehr Anstrengungen zu unternehmen als bisher. Den Wohnungsbaugesellschaften müssen dafür als städtischem Akteur zusätzlich zum Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude Mittel zur Verfügung gestellt werden, um die Sanierungen finanziell zu ermöglichen. Darüber hinaus gilt es den Quartiersansatz möglichst zeitnah von aktuell einigen wenigen Piloten auf große Teile des Stadtgebietes zu skalieren, um möglichst viele private Akteure für Sanierungen zu gewinnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit auch bei möglichst allen Neubauten eine Energieberatung stattfindet, setzen wir Grüne uns dafür ein, dass die Lokalbaukommission verstärkt in der Öffentlichkeits- und Beratungsarbeit auf die Energieberatung bei Wohn- aber auch Nichtwohngebäuden z.B. durch automatische Hinweisschreiben oder Links in allen Antwortschreiben auf die entsprechenden Angebote der Stadt und anderer Institutionen hinweist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn private und staatliche Akteure sich dazu entscheiden, eine Solaranlage bauen zu wollen, sollten sie daran nicht gehindert werden. Daher fordern wir vom Freistaat eine schnelle und klare Regelung für eine möglichst weitgehende Freigabe der Nutzung auch von Dächern im Denkmal- und Ensembleschutz, die auf Druck unserer Bürgermeisterin und der Grünen im Landtag bereits angeschoben wurde. Ergänzend dazu müssen Fördermittel im Denkmalschutz zur Erfüllung von besonders gestalterischen Anforderungen bereitgestellt und auch dezidierte Öffentlichkeitsarbeit gemacht oder bspw. Preise für die besten denkmalverträglich umgesetzten Lösungen ausgeschrieben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gebäude verbrauchen nicht nur Energie in der Nutzung, sondern auch in Herstellung und Abbruch. Daher müssen alle Bauteile eines Gebäudes möglichst durchgehend im Kreislauf betrachtet werden, wie es z.B. durch Materialpässe oder Materialdatenbanken möglich ist, die daher für alle Bauvorhaben zum Standard werden müssen. Nur so wird der gesamte ökologische Fußabdruck eines Gebäudes auch sichtbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die besondere Förderung von nachwachsenden Rohstoffen mit Schwerpunkt Holz hat die Stadt München in Zusammenarbeit mit Universitäten ein Berechnungsverfahren entwickelt was Beispielhaft ist und bayern- oder auch bundesweit eingesetzt werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen und brauchen mehr Zug bei den wirklich energetisch sinnvollen Sanierungen, aber keine versteckten Luxussanierungen, die Mieter*innen verdrängen. Daher soll die Duldungspflicht für die Umsetzung von nicht-energetischen Modernisierungen der Mieter*innen stark beschränkt oder am besten ganz abgeschafft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Energiewende vorantreiben und soziale Härten abfedern</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Energiewende ist auch in und für München und seine Bürger*innen der schnellste und sicherste Weg nicht nur eine ausreichende, sondern auch wirtschaftlich nachhaltige Energieversorgung sicherzustellen. Denn erneuerbare Energien bieten eine Versorgung, die deutlich weniger abhängig von anderen Staaten ist und auch flexibler einsetzbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Zwischenzeit ist aber auch klar, dass soziale Härten abgefedert werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne stehen für eine sozialökologische Transformation, die den Klimaschutz vorantreibt und soziale Härten ausgleicht. Daher begrüßen wir die Errichtung des Energiekostenfonds in München, der bei Härtefällen betroffenen Münchner*innen unter die Arme greift und finanziell unterstützt. Wir unterstützen auch die freiwilligen Leistungen, die die Landeshauptstadt unternimmt, um soziale Härten abzufedern, wie der Stromkostenzuschuss oder auch die Schuldenübernahme beim Energieversorger.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Effizienz und Sparen – Gut über den Winter und die nächsten Jahre</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch wenn die Münchner*innen sowie Münchner Unternehmen bereits einen großen Beitrag bei der Energieeinsparung leisten, müssen wir für die Zukunft noch besser werden. Daher möchten wir diejenigen, die es schwerer haben zu sparen, bzw. zu wenige Informationen besitzen, unterstützen. Wir fordern daher, dass allen Münchner*innen ein im besten Falle mehrsprachiges Informationsblatt mit Hinweisen zum Energiesparen und Angeboten zur Energieberatung für die Senkung des Eigenverbrauchs zugeleitet wird. Die unter grüner Federführung eingerichtete Energiesparprämie der Stadtwerke München ist ein richtiger und wichtiger Anreiz. Denn angesichts der Klimakrise und der Energiesituation müssen wir auch aktiv zum Energiesparen ermuntern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insbesondere im eigenen Einflussbereich muss die Landeshauptstadt München mit gutem Beispiel vorangehen. Dass die Umrüstung auf LED im Straßenraum bereits im zweiten Austauschprogramm umgesetzt wird, begrüßen wir. Nichts desto trotz muss nun auch der städtische Gebäudebestand zeitnah nachgerüstet werden. Wir fordern, dass dies in den Zeiten der Energiekrise priorisiert und beschleunigt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem sollen die Vor-Ort-Begehungen der Verwaltungsgebäude intensiviert werden, um kurzfristige individuelle Einsparpotentiale zu ermöglichen. Dazu gehören unter anderem die Optimierung von Betriebszeiten, die Abstimmung der technischen Anlagen oder ein Pumpentausch, wo möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiter werden wir im Rathaus darauf hinwirken, zu prüfen, welchen Energieverbrauch die Münchner Kläranlagen haben – laut dem Energieatlas Bayern gehen 25% bis 50% der kommunalen Stromrechnung zu Lasten des Kläranlagenbetriebs. Sie sind in Bayern oft „der größte Einzelverbraucher vor Schulen, Verwaltungsgebäuden und der Straßenbeleuchtung“. Die Fraktion wird dazu aufgefordert zu prüfen, ob die im Energieatlas Bayern festgehaltenen Werte auch für die Landeshauptstadt München zutreffen, inwiefern der Anlagenbetrieb effizienter gestaltet werden kann und Projekte wie die Abwasserwärmenutzung ausgebaut werden können oder eine anzudenkende Nutzung von Klärschlammpyrolyse in München möglich wären.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 26 Jan 2023 21:12:28 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A 2NEU: A Geburtshilfe Neuperlach erhalten.</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/geburtshilfe-neuperlach-erhalten-16214</link>
                        <author>Vorstand der Grünen Jugend München, Ortsverband Ramersdorf-Perlach (dort beschlossen am: 29.12.2022)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis 90 / DIE GRÜNEN München stehen für den Erhalt der geburtshilflichen Abteilung im Klinikum Neuperlach über das Jahr 2024 hinaus ein und fordern die Grün-Rosa Stadtratsfraktion auf, sich für einen entsprechenden Stadtratsbeschluss einzusetzen.Die Frauenklinik der MüK soll am Standort Neuperlach bis mindestens 2027 erhalten bleiben. Bis dahin sollen mit aller Kraft Möglichkeiten ausgelotet werden, den Standort dauerhaft zu erhalten. Dabei sind alle politischen Ebenen in die Lösungsfindung mit einzubeziehen</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Stadtratsbeschluss aus dem Jahr 2015 plant die Zusammenlegung der geburtshilflichen Abteilungen der München Klinik von Harlaching und Neuperlach im Jahr 2024. Dieser Beschluss steht jedoch noch unter Vorbehalt, da das Gesundheitsreferat aktuell eine Evaluation der Versorgungssituation in der Geburtshilfe im München durchführt, auf deren Grundlage der Stadtrat voraussichtlich im dritten Quartal 2023 final über die Zukunft der Einrichtung in Neuperlach entscheidet. Die Belegschaft der Geburtshilfe Neuperlach wurde nach eigener Aussage in diesen Prozess bisher nicht mit einbezogen und geht davon aus, dass die Leitung der München Klinik bereits mit der Verlegung der Station plant. Es ist jedoch offenkundig, dass die Bedarfsprognosen von 2015 nicht mehr zutreffend sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Angesichts des rasanten Bevölkerungswachstums im Münchner Osten (zwischen 2015 und 2021 sind 12% mehr Kinder in Neuperlach geboren worden, nach dem Demographie Bericht von 2019 wird Ramersdorf-Perlach bis 2040 um weitere 11,6% wachsen) wäre die Schließung ein äußerst kurzsichtiger Schritt in die falsche Richtung. Ramersdorf-Perlach alleine ist in etwa so groß wie ganz Ingolstadt und der jüngste Stadtteil Münchens mit entsprechend vielen Familiengründungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wohnortnahe Versorgung für Gebärende und die freie Wahl des Geburtsortes sind hohe Güter, die durch zunehmende Zentralisierung zusehends verloren gehen. Zumal die Geburtshilfe in Neuperlach aktuell der einzige Hebammen-geleitet Kresißsaal Münchens ist; eine Option für werdende Mütter, die mit der Schließung verloren ginge.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Hebammen und Kinderkrankenschwestern in Neuperlach machen einen äußerst guten Job und bilden ein bestens eingespieltes Team, das eine für unser Gesundheitssystem ungewöhnlich persönliche und bedürfnisorientierte Gesundheitsversorgung gewährleistet, was sich etwa in der München-weit niedrigsten Kaiserschnittrate von 15% widerspiegelt und so in einem Haus mit &gt; 4000 Geburten sicher nicht möglich wäre.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses, heutzutage fast schon einzigartiger Weise nicht an Fachkräftemangel leidende, Team würde durch die Verlegung aufgelöst, unserem Gesundheitssystem drohen gar wichtige Fachkräfte verloren zu gehen: In Harlaching sind die Hebammen freiberuflich tätig, in Neuperlach angestellt. Nicht alle können sich die Selbstständigkeit leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aus diesen Gründen hat die Belegschaft eine Petition für den Erhalt der Abteilung gestartet, die Stand Dezember 2022 bereits über 20.000 Menschen unterzeichnet haben. Außerdem haben die örtlichen Bezirksausschüsse 15 (Trudering-Riem) und 16 (Ramersdorf-Perlach) bereits für den Erhalt gestimmt. Politischer Einsatz der Partei und Fraktion der Münchner Grünen für den Erhalt der Neuperlacher Geburtshilfe bedeutet also den demokratisch zum Ausdruck gebrachten Willen der Menschen vor Ort ernst zu nehmen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 26 Jan 2023 20:44:51 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D 1NEU: A Nominierung eines*einer Münchner Kandidat*in für die Europawahl 2024</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/nominierung-eines-einer-munchner-kandidat-in-fur-die-europawahl-2024-45244</link>
                        <author>Stadtvorstand (dort beschlossen am: 09.01.2023)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/nominierung-eines-einer-munchner-kandidat-in-fur-die-europawahl-2024-45244</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Stadtparteitag von Bündnis 90/Die Grünen KV München-Stadt möge beschließen, auf der Jahreshauptversammlung 2023 im April eine Nominierung für eine Münchner Kandidatur für das bayerische Votum für die Europawahl 2024 auszusprechen. Auf die Nominierung bewerben können sich alle Mitglieder des Kreisverbands München-Stadt von Bündnis 90/Die Grünen, die rechtlich auf einen Platz der Liste von Bündnis 90/Die Grünen zur Europawahl kandidieren können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Näheres zum Wahlverfahren beschließt die Jahreshauptversammlung im Vorfeld der Wahl.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 25 Jan 2023 17:05:16 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D3: A Alle Dörfer bleiben</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/alle-dorfer-bleiben-55330</link>
                        <author>Christine Harttmann</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/alle-dorfer-bleiben-55330</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dass der mit RWE ausgehandelte Kohle-Kompromiss die Räumung des Dorfes Lützerath nicht verhindern konnte, bedauern wir, die Mitglieder des Stadtverband München, außerordentlich. Wir hätten uns eine andere Lösung gewünscht. Den Bundesvorstand und unsere Mandatsträger fordern wir nun dazu auf, sich in den allen Kohleregionen für den Erhalt aller weiteren Dörfer und gegen Enteignungen stark zu machen. Für Mühlrose in der Lausitz muss das ebenso gelten, wie im Rheinland für Keyenberg, Kuckum und Beverath. Ziel muss sein, dass die Kohleverstromung in ganz Deutschland bis spätestens 2030 endet.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Grundwerte Grüner Politik waren immer auch mit der Klima- und Umweltbewegung verbunden. Sowohl das Pariser Klimaabkommen als auch der Koalitionsvertrag, den die Mitglieder der Partei in einer Urabstimmung angenommen haben, sind eine Verpflichtung zur Einhaltung des 1,5 Grad-Ziels. Gerade deswegen muss das Bestreben Grüner Politik sein, so viel Kohle wie möglich im Boden zu lassen und so wenig Kohle wie möglich zu verbrennen. Das gilt für jede Kohleregion.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Rheinland hat zwar der Deal, der mit RWE ausgehandelt wurde, die Menge der Braunkohle, die noch abgebaggert werden darf, halbiert. Dennoch geht es um zusätzliche 280 Millionen Tonnen Kohle, die im Boden bleiben oder auch nicht, oder – anders ausgedrückt – 280 Millionen Tonnen CO2, die emittiert werden oder auch nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wird diese Kohle abgebaggert und verbrannt, kann das – das belegen mehrere wissenschaftliche Studien – darüber entscheiden, ob Deutschland sein 1,5 Grand Ziel einhält oder nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Drittel der Deutschen Kohle kommt allerdings aus der Lausitz. Hier entscheidet sich ebenfalls, ob wir das 1,5 Grad-Ziel einhalten oder nicht. Und auch hier verlieren mit der Zwangsumsiedelung Menschen ihre Heimat.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 24 Jan 2023 16:46:50 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L 1-094: Sicher, nachhaltig, erneuerbar – Münchens  Energieversorgung auf neue Beine</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/motion/53850/amendment/61826</link>
                        <author>Herbert Danner (KV München)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/motion/53850/amendment/61826</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_23823_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 93 bis 95 einfügen:</h4><div><p>München. Neue Gebäude müssen möglichst klimaneutral gebaut werden, sowohl was die genutzten Baumaterialien als auch den anschließenden Energiebedarf betrifft. <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die Stadt verfolgt mit Konsequenz den beschlossenen Weg zur Klimaneutralität auch im Bausektor. Das erfordert einen klaren Fokus auf den Holz- und Holzhybridbau bei allen Städtischen Bauten, um die Stadt München als Vorreiterin auch im mehrgeschossigen Holzbau und Holzhybridbau auch bei Schulen und Verwaltungsgebäuden zu etablieren. Für Gebäude mit geringer Geschossigkeit ist die Holzbauweise bereits seit 2019 als Standard vorgegeben.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der Holz-/Holzhybridbau hat in Punkto Nachhaltigkeit erhebliche Vorteile gegenüber den klassischen Massivbauweisen in Ziegel- und Stahlbetonbauweise, hat in den letzten 15 - 20 Jahren enorme Fortschritte erzielt und kann zwischenzeitlich in großvolumigen Gebäuden und Hochhäusern gesetzeskonform eingesetzt werden. Um diese umweltfreundliche Bauweise in München stärker in den Fokus zu rücken, muss die LHM mit seinen zuständigen Verwaltungsstellen und Gesellschaften endlich eine Vorreiterrolle einnehmen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 24 Jan 2023 15:01:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A 2-004: Geburtshilfe Neuperlach erhalten.</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/motion/53901/amendment/61823</link>
                        <author>Stadtratsfraktion (dort beschlossen am: 23.01.2023)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/motion/53901/amendment/61823</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_23806_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 3 bis 6:</h4><div><p>Grün-Rosa Stadtratsfraktion auf, sich für einen entsprechenden Stadtratsbeschluss einzusetzen<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">, der die Fehlentscheidung von 2015 überschreibt und so auch in Zukunft dezentrale und dem rasanten Wachstum (besonders im Osten) der Stadt entsprechende gesundheitliche Versorgung für Frauen garantiert.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">.Die Frauenklinik der MüK soll am Standort Neuperlach bis mindestens 2027 erhalten bleiben. Bis dahin sollen mit aller Kraft Möglichkeiten ausgelotet werden, den Standort dauerhaft zu erhalten. Dabei sind alle politischen Ebenen in die Lösungsfindung mit einzubeziehen</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Geburtshilfe in Neuperlach ist insbesondere aus zwei Gründen besonders erhaltenswert:</p>
<ul>
<li>Sie bietet durch ihre Ausrichtung ein einzigartiges Angebot für Frauen* in München und Umgebung. Insbesondere für Frauen*, denen eine Maximalversorgung unter der Geburt Angst macht, ist Neuperlach eine wichtige Versorgungsstruktur.</li>
<li>In München (Stadt und Landkreis) hat die MüK Neuperlach die einzige geburtshilfliche Abteilung im Südosten - insgesamt sind nur 3 Geburtskliniken in München östlich der Isar, die anderen beiden (Rechts der Isar und Harlaching) jeweils nur wenige hundert Meter von der Isar entfernt. Westlich der Isar gibt es 7 Geburtskliniken. Im Landkreis München gibt es keine Geburtsklinik. Auch, wenn viele Frauen* ihre Geburtsklinik primär nach dem Angebot und nicht nach der örtlichen Nähe auswählen, darf dieser Punkt - insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass sich im Münchner Osten einige sozioökonomisch schwächere (viele Menschen ohne eigenes Auto) und sehr junge Stadtteile (viele Geburten) befinden - nicht außer Acht gelassen werden.</li>
</ul>
<p>Die Zukunft der verschiedenen Standorte und Abteilungen der MüK sind jedoch derzeit einer Neuplanung unterworfen, so dass dauerhafte Festlegungen einzelner Abteilungen an einzelnen Standorten nicht seriös wären. Das wichtigste Ziel ist, die MüK als kommunale Klinik zu erhalten - eine finanzielle Situation, in der eine Privatisierung nicht mehr zu verhindern ist, muss unbedingt verhindert werden.</p>
<p>Wir können aber hoffen, in der näheren Zukunft eine Finanzierung der Frauenklinik in Neuperlach insbesondere unter folgenden Gesichtspunkten zu sichern:</p>
<ul>
<li>Die Krankenhausfinanzierung, insbesondere auch die Finanzierung von Geburtskliniken, wird aktuell im Bundesgesundheitsministerium überarbeitet und soll auf sicherere Füße gestellt werden. Neuperlach erfüllt hier Kriterien, die für eine Förderung wahrscheinlich in Frage kommen. Wir werden die Entwicklungen engmaschig im Auge behalten, um mögliche Förderungen voll auszunutzen.</li>
<li>Nach den letzten bekannten Zahlen (neue werden für Ende 2023 erwartet) deckt München einen Großteil der Geburten auch des Münchner Umlands ab (etwa 25% der Geburten in München sind von Frauen, die ihren Wohnsitz im Umland haben). Deshalb ist eine finanzielle Mitverantwortung von Landkreis und Freistaat gegeben, die sich hier bisher nicht engagieren.</li>
</ul>
<p></p>
<p></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 24 Jan 2023 12:16:43 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ST2-008: Einführung einer bayernweiten Solardachpflicht</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/motion/53902/amendment/61822</link>
                        <author>Dominik Krause (KV München)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/motion/53902/amendment/61822</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_23823_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 14 bis 18:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">5. Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung des Eigenverbrauchs des selbst erzeugten Stroms vor allem im ländlichen Raum.</p><ol class="inserted" start="2" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung des Eigenverbrauchs des selbst erzeugten Stroms vor allem im ländlichen Raum.</li></ol><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">6. In begründeten Ausnahmefällen (z.B. solare Nahwärmeversorgung oder Prozesswärmeerzeugung) kann die Solarpflicht auch ganz oder teilweise durch den Bau einer thermischen Solaranlage erfüllt werden.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der in der Antragsbegründung genannte Aspekt der Netzentlastung spielt in Städten eine deutlich untergeordnete Rolle. Aufgrund der hohen Dichte an Strom-Abnehmer*innen und einem gut ausgebauten Strom-Netz kommt es, anders als es die Gefahr im ländlichen Raum ist, nicht zu Erzeugungsspitzen, die nicht abgenommen werden können. Natürlich stellen die Schwankungen in der PV-Erzeugung auch eine Herausforderung für städtische Strom-Netze dar, diese können aber weit effizienter auf Seite des Netzbetreibers gelöst werden (beispielsweise durch Smart Grids). Dies gilt sowohl aus wirtschaftlicher als auch ökologischer Perspektive, da die Herstellung von Speicheranlagen, wie in der Antragsbegründung genannt, ressourcenintensiv ist.</p>
<p></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 24 Jan 2023 09:37:08 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ST2-008-2: Einführung einer bayernweiten Solardachpflicht</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/motion/53902/amendment/61820</link>
                        <author>Frank Dürsch (KV München)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/motion/53902/amendment/61820</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_23823_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 18 einfügen:</h4><div><ol class="inserted" start="3" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>In begründeten Ausnehmefällen (z.B. Solarnahwämeversorung oder Prozesswämeerzugung) kann die Solarpflicht auch ganz oder teilweise durch den Bau einer thermischen Solaranlage erfüllt werden.</li></ol></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Weil auch thermischen Solaranlage viel CO2 einsparen können und die von mir beschreiben Anlegen haben zum einen hier keine sommerliche Wärme anfallt die man nicht verwenden kann und zum anderen diese notwendige Meßtechnik haben sollten.</p>
<p>Wegenn diesen beiben obengenanntn Bedingungen möchten, die meisten solaren Bauchwasser anlagen und Anlagen zur Heizungsunterstüzung nicht auf die Solarpflicht anrechnen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 23 Jan 2023 22:35:29 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ST2-004: Einführung einer bayernweiten Solardachpflicht</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/motion/53902/amendment/61797</link>
                        <author>Benjamin Adjei (KV München)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/motion/53902/amendment/61797</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_23823_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 5 bis 13:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">1. Eine bayernweite Solardachpflicht für alle Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Ausnahmen können in Einzelfällen nach sorgfältiger Prüfung erteilt werden. Gründe für eine Ausnahme können der Denkmalschutz, oder die Lage des Gebäudes sein.</p><ol class="inserted" start="1" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Eine bayernweite Solardachpflicht für alle Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Ausnahmen können in Einzelfällen nach sorgfältiger Prüfung erteilt werden. Gründe für eine Ausnahme können der Denkmalschutz, oder die Lage des Gebäudes sein.</li></ol><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">2. Perspektivisch sollen alle verfügbaren und aufgrund ihrer Lage und Statik geeigneten Dächer mit Photovoltaik und Solarthermie ausgestattet werden.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">3. Den priorisierten und schnellen Ausbau von Photovoltaik und Solarthermie auf allen geeigneten staatlichen und kommunalen Dachflächen.</p><ol class="inserted" start="2" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Den priorisierten und schnellen Ausbau von Photovoltaik und Solartermie auf allen geeigneten staatlichen und kommunalen Dachflächen.</li></ol><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">4. Den schnellen und priorisierten Ausbau der regionalen Verteilnetze.</p><ol class="inserted" start="3" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Den schnellen und priorisierten Ausbau der regionalen Verteilnetze.</li></ol></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Das Potential von Photovoltaik und Solarthermie auf neuerichteten und bestehenden Dachflächen ist enorm. Entsprechend wichtig ist es, diese Potentiale schnellstmöglich zu erschließen. Eine Solardachpflicht für <span class="underline">alle</span> Gebäude wirft jedoch etliche Probleme auf.</p>
<p>Insbesondere bei Bestandsgebäuden kann eine Solarpflicht schnell unverhältnissmäßige soziale Auswirkungen haben, beipielsweise für Rentner*innen, die über wenig finanzielle Rücklagen verfügen, oder junge Familien, die noch am Abbezahlen Ihres Hauses sind. Das Nachrüsten einer Solaranlage kann schnell einen 6-stelligen Investitionsbetrag kosten und ist zudem auf vielen Gebäuden ohne Veränderung des Dachstuhls nicht möglich. Auch für Wohnungsgenossenschaften ist eine generelle Solarpflicht nicht finanzierbar. Zudem stehen schon heute kaum ausreichend Solarmodule und Handwerker*innen zur Verfügung (Wartezeiten von über 12 Monaten sind bereits die Regel), was den Preis für den Ausbau der Solaranlagen aufgrund des plötzlichen Nachfragedrucks massiv erhöhen würde. Es ist deshalb sinnvoll, den Ausbau schrittweise voranzutreiben und eine differenziertere Solarpflicht zu schaffen.</p>
<p>Um die neu geschaffenen Solaranlagen auch nutzen zu können, müssen zudem schnellstens die Verteilnetze entsprechend ausgebaut werden. Aktuell dauert es ewig bis die Netzanschlüsse erteilt und genehmigt sind und neugebaute Solaranlagen gehen teilweise monatelang nicht ans Netz.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 20 Jan 2023 15:08:39 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D 1-003: Nominierung eines*einer Münchner Kandidat*in für die Europawahl 2024</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/motion/54076/amendment/61736</link>
                        <author>Stadtvorstand (dort beschlossen am: 16.01.2023)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/motion/54076/amendment/61736</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_24605_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2 bis 4 einfügen:</h4><div><p>auf der Jahreshauptversammlung 2023 im April eine Nominierung für eine Münchner Kandidatur <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">für das bayerische Votum </ins>für die Europawahl 2024 auszusprechen. Auf die Nominierung bewerben können sich alle Mitglieder des Kreisverbands München-Stadt von Bündnis 90/Die </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 16 Jan 2023 11:45:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D 2: A Autofreie Sonntage auf der Sonnenstraße vom Sendlinger Tor bis Stachus und weiter bis zur Brienner Straße</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/autofreie-sonntage-auf-der-sonnenstrasse-vom-sendlinger-tor-bis-stachus-7670</link>
                        <author>Ortsverband Schwabing-Maxvorstadt-Freimann (dort beschlossen am: 12.01.2023)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/autofreie-sonntage-auf-der-sonnenstrasse-vom-sendlinger-tor-bis-stachus-7670</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadt München wird aufgefordert, die Sonnenstraße an Sonntagen tagsüber vom Sendlinger Tor mindestens bis zum Lenbachplatz, möglichst aber über den Maximiliansplatz hinaus bis zur Brienner Straße für den Autoverkehr zu sperren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Fahrbahnen auf der dem Stadtzentrum zugewandten Seite werden für den Fußverkehr geöffnet, die äußeren Fahrspuren können fürs Radfahren, Skaten usw. genutzt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Trambahnen können weiterhin fahren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vereine und Institutionen können Infostände aufstellen, auch Imbiss-Stände sollen möglich sein. Eine nicht permanente Straßenmöblierung soll ebenfalls erlaubt sein.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Sperrung soll immer von 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr erfolgen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Organisation übernimmt das KVR.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Es könnte zuerst eine Testphase mit jeweils 2 Sonntagen im Monat geben.</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Stadt München möchte und muss mehr für den Klimaschutz tun. Die Sperrung der Sonnenstraße zumindest an Sonntagen, mindestens an 2 Sonntagen pro Monat ist ein erster, symbolischer Schritt. Die Münchner Bürgerinnen und Bürger bekommen die Gelegenheit, eine sonst laute, schmutzige Verkehrsstraße frei zu betreten und für Freizeit, Sport und andere Aktivitäten zu nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Sonnenstraße eignet sich besonders für eine solche Maßnahme: Sie ist sehr gut über den ÖPNV (U-Bahn, S-Bahn, Tram) erreichbar, Buslinien müssen nicht verlegt werden, da nicht vorhanden. Die Sonnenstraße grenzt an die Innenstadt mit vielen Fußgängerzonen.<br>
Die Öffnung der Sonnenstraße für den Fußverkehr könnte die Attraktivität und Belebung der Innenstadt sogar steigern. Berufs- und Lieferverkehr findet am Sonntag nicht statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kommt die autofreie Sonnenstraße bei den Münchnerinnen und Münchnern gut an, können die Zeiten ausgeweitet bzw. weitere Straßen einbezogen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das brasilianische São Paulo, eine der größten Städte der Welt, macht es vor: Seit Herbst 2015 ist im städtebaulichen Programm &quot;Ruas abertas&quot; die achtspurige Avenida Paulista an Sonntagen tagsüber frei für soziales Miteinander und wird sehr gut von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die mehrspurige Hochstraße Elevado Presidente João Goulart, wird zum &quot;Parque Minhocão&quot;. (Der Spitzname Minhocão bedeutet übrigens &quot;großer Wurm&quot; - in München gibt es auch eine Lindwurmstraße ...)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Initiative Barbara Epple</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 15 Jan 2023 17:44:30 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D 1: A Nominierung eines*einer Münchner Kandidat*in für die Europawahl 2024</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/motion/54076</link>
                        <author>Stadtvorstand (dort beschlossen am: 09.01.2023)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/motion/54076</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Stadtparteitag von Bündnis 90/Die Grünen KV München-Stadt möge beschließen, auf der Jahreshauptversammlung 2023 im April eine Nominierung für eine Münchner Kandidatur für die Europawahl 2024 auszusprechen. Auf die Nominierung bewerben können sich alle Mitglieder des Kreisverbands München-Stadt von Bündnis 90/Die Grünen, die rechtlich auf einen Platz der Liste von Bündnis 90/Die Grünen zur Europawahl kandidieren können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Näheres zum Wahlverfahren beschließt die Jahreshauptversammlung im Vorfeld der Wahl.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 09 Jan 2023 18:52:51 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ST-D 1: ST Weiterentwicklung des Münchner Stromnetzes hin zu dezentralen Netzen und Smart Grids</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/weiterentwicklung-des-munchner-stromnetzes-hin-zu-dezentralen-netzen-u-65316</link>
                        <author>Thorsten Kellermann (KV München)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/weiterentwicklung-des-munchner-stromnetzes-hin-zu-dezentralen-netzen-u-65316</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Stadtparteitag der Grünen München fordert die Stadtratsfraktion Grüne/Rosa Liste auf folgende Schritte zur Weiterentwicklung von SmartGrids (intelligente Stromnetze) und dezentraler Energieversorgung prüfen zu lassen. Ein Prüfung ist aktuell sinnvoll, da das Bundesministerium für Wirtschaft und Klima (BMWK) gerade die Voraussetzung zur Nutzung dieser Technologien verbessert, es aber einige Jahre zur Planung und Umsetzung braucht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Flexibilität der Stromversorgung
<ol><li>Bestehende und zukünftigen Verteilernetze sollen derart ausgebaut werden, dass sie von Akteur*innen je nach Bedarf genutzt werden können. Es soll geprüft werden, ob die Stromnetze der Stadt ausreichend leistungsfähig sind, um nach Belieben aus Photovoltaik (PV) Anlagen oder Speichersystemen Strom in das Netz einzuspeisen. Zudem ist festzustellen, wie Netze ausgebaut werden müssen, um die Nutzung von Speichern wie E-Autos zu ermöglichen.</li><li>Um in dezentralen Netzen Stromengpässe zu vermeiden, sollen folgende Punkte beachtet werden:
 <ol><li>Ausbau dezentraler Speicherkapazität: Trafostationen sind bereits dezentrale Stromverteilpunkte. Es soll geprüft werden, ob Trafostationen derart erweitert werden können, dass sie als Standort für lokale Energiespeicher zur Speicherung und Verteilung des PV Stroms der angebundenen Hauhalte dienen können, um lokal erzeugten Strom besser zu nutzen.</li><li>Es soll geprüft werden, inwieweit der Transport zwischen Erzeuger und Verbraucher verkürzt werden kann, um die Grundvoraussetzungen für die Dezentralisierung der Stromversorgung zu verbessern.</li><li>Es soll geprüft werden, welche Maßnahmen zur Cybersicherheit ergriffen werden müssen, um Smart Grid Systeme vor digitalen Angriffen zu schützen.</li></ol></li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Prosuming voranbringen:<br>
Dezentralisierung der Energieversorgung setzt ein hohes Bürger*innen Engagement voraus. Daher soll geprüft werden welche weiteren Konzepte es gibt, Bürger*innen zu motivieren, sich am Ausbau erneuerbarer Energien zu beteiligen. 
<ol><li>Wichtig ist die weitere Förderung von Wohn- oder Gewerbequartierskonzepten zur Erzeugung lokalen Stroms.</li><li>Die Anbindung von größeren Wärmepumpen bei Prosumern (Nahwärmenetze)</li><li>Anreize für Mieterstromprojekte</li><li>Anmeldeprozesse im Bereich Niederspannung vereinfachen</li></ol></li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Energiewende hat viele Standbeine. Die Dezentralisierung von Energienetzen und die damit nötige Optimierung der Steuerung durch Smart Grid Technologien soll dazu beitragen, die benötigte Menge an Großkraftwerken zu reduzieren und die Partizipation der Menschen an der Energieversorgung zu erhöhen. Die Auswirkungen auf den Klimaschutz sind erheblich. Je nach Art der Berechnung kann durch eine weitestgehende Dezentralisierung die Grundlast der Stromversorgung auf 16% des insgesamt erzeugten Stromes reduziert werden. Damit müssten erheblich Mengen Strom erst gar nicht produziert werden, da Verluste minimiert werden.<br>
Der Ausbau solcher Technologien in einer Stadt wie München braucht Zeit. Zudem werden wichtige rechtliche Voraussetzungen durch das BMWK erst geschaffen. Deshalb ist es nötig, jetzt nach der Smart-Meter (digitale und dezentrale Energiemessung) Initiative der Stadtwerke, die nächsten Schritte zum Ausbau dieser Technologien zu evaluieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Quellen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Digitalisierung und die Transformation des urbanen Akteursgefüges – Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung <a href="https://d-nb.info/1132066166/34">https://d-nb.info/1132066166/34</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mieterstrom: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mieterstrom">https://de.wikipedia.org/wiki/Mieterstrom</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>SmartGrid: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Intelligentes_Stromnetz">https://de.wikipedia.org/wiki/Intelligentes_Stromnetz</a></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 31 Dec 2022 09:43:13 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ST2: ST Einführung einer bayernweiten Solardachpflicht</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/motion/53902</link>
                        <author>Mitgliederversammlung der Grünen Jugend München (dort beschlossen am: 25.05.2022)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/motion/53902</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadtversammlung von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN München beschließt folgende Forderungen für den umfassenden Ausbau der Photovoltaik in Bayern und fordert alle Münchner Amts- und Mandatsträger*innen auf, sich für die Umsetzung dieser Forderungen einzusetzen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Eine bayernweite Solardachpflicht für alle Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Ausnahmen können in Einzelfällen nach sorgfältiger Prüfung erteilt werden. Gründe für eine Ausnahme können der Denkmalschutz, oder die Lage des Gebäudes sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Perspektivisch sollen alle verfügbaren und aufgrund ihrer Lage und Statik geeigneten Dächer mit Photovoltaik und Solarthermie ausgestattet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Den priorisierten und schnellen Ausbau von Photovoltaik und Solarthermie auf allen geeigneten staatlichen und kommunalen Dachflächen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Den schnellen und priorisierten Ausbau der regionalen Verteilnetze.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung des Eigenverbrauchs des selbst erzeugten Stroms vor allem im ländlichen Raum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. In begründeten Ausnahmefällen (z.B. solare Nahwärmeversorgung oder Prozesswärmeerzeugung) kann die Solarpflicht auch ganz oder teilweise durch den Bau einer thermischen Solaranlage erfüllt werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die bayerische Landesregierung erkennt in der Problembeschreibung der Novelle des Klimaschutzgesetzes an, dass der menschengemachte Klimawandel eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts ist. Die Konsequenzen, die daraus gezogen werden sind jedoch unzureichend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die geplante Soladachpflicht umfasst lediglich Gebäude, die Eigentum des Freistaats Bayern sind. Zusätzlich soll sie noch für Neubauten von Nichtwohngebäuden gelten. Trotz dieser überschaubaren Anzahl von Gebäuden, die von der Solardachpflicht betroffen wären, bietet der Gesetzentwurf zahlreiche Ausnahmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sollte die Solardachpflicht dennoch greifen, so gilt sie nicht für die gesamte Dachfläche. Laut Gesetzentwurf ist es ausreichend ein Drittel der geeigneten Dachfläche (Dachfläche abzüglich Fläche für Belichtung, Be- und Entlüftung) für Photovoltaikanlagen bereitzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>All diese Ausnahmeregelungen werden nicht dazu führen, den Herausforderungen der sich anbahnenden Klimakatastrophe gerecht zu werden. Aus diesem Grund fordern wir eine voll umfassende Solardachpflicht. Neben dem bloßen Ausbauen der Photovoltaikkapazitäten muss sichergestellt werden, dass der dadurch produzierte Strom auch genutzt und verteilt werden kann. Aus diesem Grund sollen mit der Installation von Photovoltaikanlagen auf Gebäudedächern auch Maßnahmen zur Steigerung des Eigenverbrauchs ergriffen werden. Dazu können kleine Speicheranlagen, ein Energiemanagementsystem und/oder eine angepasste Orientierung der PV Module verwendet werden. All diese Maßnahmen sollen die Netze entlasten, um so mehr Kapazitäten für den Ausbau von erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bündnis 90 / DIE GRÜNEN fordert die Münchner Stadtregierung auf sich bei der bayerischen Staatsregierung für eine allgemeine, landesweite Solarpflicht einzusetzen. Diese soll alle Gebäude umfassen. Ausnahmen können in Einzelfällen nach sorgfältiger Prüfung erteilt werden. Gründe für eine Ausnahme können der Denkmalschutz, oder die Lage des Gebäudes sein. Außerdem soll die Stadt München sich bei der Staatsregierung für eine Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung des Eigenverbrauchs des selbst erzeugten Stroms stark machen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Dec 2022 23:55:46 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A 2: A Geburtshilfe Neuperlach erhalten.</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/motion/53901</link>
                        <author>Vorstand der Grünen Jugend München, Ortsverband Ramersdorf-Perlach (dort beschlossen am: 29.12.2022)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/motion/53901</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis 90 / DIE GRÜNEN München stehen für den Erhalt der geburtshilflichen Abteilung im Klinikum Neuperlach über das Jahr 2024 hinaus ein und fordern die Grün-Rosa Stadtratsfraktion auf, sich für einen entsprechenden Stadtratsbeschluss einzusetzen, der die Fehlentscheidung von 2015 überschreibt und so auch in Zukunft dezentrale und dem rasanten Wachstum (besonders im Osten) der Stadt entsprechende gesundheitliche Versorgung für Frauen garantiert.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Stadtratsbeschluss aus dem Jahr 2015 plant die Zusammenlegung der geburtshilflichen Abteilungen der München Klinik von Harlaching und Neuperlach im Jahr 2024. Dieser Beschluss steht jedoch noch unter Vorbehalt, da das Gesundheitsreferat aktuell eine Evaluation der Versorgungssituation in der Geburtshilfe im München durchführt, auf deren Grundlage der Stadtrat voraussichtlich im dritten Quartal 2023 final über die Zukunft der Einrichtung in Neuperlach entscheidet. Die Belegschaft der Geburtshilfe Neuperlach wurde nach eigener Aussage in diesen Prozess bisher nicht mit einbezogen und geht davon aus, dass die Leitung der München Klinik bereits mit der Verlegung der Station plant. Es ist jedoch offenkundig, dass die Bedarfsprognosen von 2015 nicht mehr zutreffend sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Angesichts des rasanten Bevölkerungswachstums im Münchner Osten (zwischen 2015 und 2021 sind 12% mehr Kinder in Neuperlach geboren worden, nach dem Demographie Bericht von 2019 wird Ramersdorf-Perlach bis 2040 um weitere 11,6% wachsen) wäre die Schließung ein äußerst kurzsichtiger Schritt in die falsche Richtung. Ramersdorf-Perlach alleine ist in etwa so groß wie ganz Ingolstadt und der jüngste Stadtteil Münchens mit entsprechend vielen Familiengründungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wohnortnahe Versorgung für Gebärende und die freie Wahl des Geburtsortes sind hohe Güter, die durch zunehmende Zentralisierung zusehends verloren gehen. Zumal die Geburtshilfe in Neuperlach aktuell der einzige Hebammen-geleitet Kresißsaal Münchens ist; eine Option für werdende Mütter, die mit der Schließung verloren ginge.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Hebammen und Kinderkrankenschwestern in Neuperlach machen einen äußerst guten Job und bilden ein bestens eingespieltes Team, das eine für unser Gesundheitssystem ungewöhnlich persönliche und bedürfnisorientierte Gesundheitsversorgung gewährleistet, was sich etwa in der München-weit niedrigsten Kaiserschnittrate von 15% widerspiegelt und so in einem Haus mit &gt; 4000 Geburten sicher nicht möglich wäre.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses, heutzutage fast schon einzigartiger Weise nicht an Fachkräftemangel leidende, Team würde durch die Verlegung aufgelöst, unserem Gesundheitssystem drohen gar wichtige Fachkräfte verloren zu gehen: In Harlaching sind die Hebammen freiberuflich tätig, in Neuperlach angestellt. Nicht alle können sich die Selbstständigkeit leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aus diesen Gründen hat die Belegschaft eine Petition für den Erhalt der Abteilung gestartet, die Stand Dezember 2022 bereits über 20.000 Menschen unterzeichnet haben. Außerdem haben die örtlichen Bezirksausschüsse 15 (Trudering-Riem) und 16 (Ramersdorf-Perlach) bereits für den Erhalt gestimmt. Politischer Einsatz der Partei und Fraktion der Münchner Grünen für den Erhalt der Neuperlacher Geburtshilfe bedeutet also den demokratisch zum Ausdruck gebrachten Willen der Menschen vor Ort ernst zu nehmen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Dec 2022 23:45:20 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A 1: A Umbennung des Arbeitskreises AK Plastik in AK Kreislaufwirtschaft</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/umbennung-des-arbeitskreises-ak-plastik-in-ak-kreislaufwirtschaft-42065</link>
                        <author>AK-Rat (dort beschlossen am: 16.12.2022)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/umbennung-des-arbeitskreises-ak-plastik-in-ak-kreislaufwirtschaft-42065</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der AK Plastik beantragt die Umbenennung des Arbeitskreis (AK) Plastik in Arbeitskreis (AK) Kreislaufwirtschaft.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Auszug Protokoll AK-Rat 16.12.2022</strong><br>
6. Umbenennung AK Plastik zu AK Kreislaufwirtschaft: ein Meinungsbild wird erstellt, einstimmige Zustimmung. Die endgültige Abstimmung dazu erfolgt satzungsmäßig erst bei der Jahreshauptversammlung, der AK Rat empfiehlt das einstimmig.<br><br><strong>Begründungstext Antrag des AK</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach langer inhaltlicher Arbeit im Bereich der Plastikvermeidung, des Recyclings und der Kreislaufwirtschaft hat der AK festgestellt, dass der aus anfänglichen Aktionen und Initiativen bei der Gründung entstandene Begriff AK Plastik, die Tätigkeit und Zielsetzung nicht mehr ausreichend wiedergibt und zu eng gefasst ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der AK hat sich nach dem anfänglichen Thema Müllvermeidung, -Zero Waste - Schwerpunkt Kunststoffverpackungen-, auch mit der zielgerichteten Sammlung und nachhaltigen, ökologischen Wiederverwertung von Wertstoffen aller Art beschäftigt. Außerdem hat er auch inhaltliche Zuarbeit geleistet, damit zumindest ein Pilotversuch zur Einführung der Gelben Tonne im Stadtrat beschlossen wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Bereiche, in denen täglich Abfälle aus den Haushalten oder dem lokalen Gewerbe anfallen, wie z.B. Biomüll, Elektroschrott und Bauabfälle spielen in unserer Tätigkeit zunehmend eine immer wichtigere Rolle. Um diese inhaltliche Ausrichtung auch nach außen besser darzustellen und den AK auch für weitere Interessent*innen zu öffnen, wollen wir diesen nun in AK Kreislaufwirtschaft umbenennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über eine Unterstützung dieses Anliegens freuen wir uns.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vielen Dank!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dagmar Mosch, Christopher Stark (Sprecher*innen)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gisela Kainz, Cleo Reihl, Can Dedeoglu, Christian Hartranft (Beisitzer*innen)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Dec 2022 21:49:13 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L 1: ST Sicher, nachhaltig, erneuerbar – Münchens  Energieversorgung auf neue Beine</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/motion/53850</link>
                        <author>Stadtvorstand (dort beschlossen am: 28.12.2022)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/motion/53850</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat Russlands Präsident Putin einen Krieg in Europa und damit unermessliches Leid für die Menschen in der Ukraine und eine Bedrohung für die weltweite Ernährungssicherheit und die europäische Sicherheitsordnung gebracht. Er bringt aber auch große Herausforderungen für unsere Energieversorgung in München, dem Freistaat und der Republik mit sich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die bayerische Staatsregierung und die Vorgängerregierungen der Bundesrepublik forcierten die Abhängigkeit von russischen fossilen Energieträgern. Insbesondere was russisches Gas angeht, wurde Putin von den CSU-Regierungen der letzten Jahr(zehnt)e hofiert und ihm damit ein Instrument an die Hand gegeben, um direkten Einfluss auf unsere bayerische und münchnerische Versorgungssicherheit, unseren Wohlstand und unsere Wirtschaft zu nehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Abschaltung der Gaslieferungen via Nord-Stream 1 und die vorangegangenen willkürlichen Drosselungen hat Russland einen Wirtschaftskrieg mit Europa begonnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesregierung und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klima unter grüner Führung hat im vergangenen Jahr jede Anstrengung unternommen, die Bundesrepublik nicht nur aus der energiepolitischen Abhängigkeit Russlands zu befreien, sondern die fossile Abhängigkeit unserer Gesellschaft zu überwinden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klima hat es binnen kürzester Zeit geschafft, trotz der großen energie- und sicherheitspolitischen Herausforderungen, die Energieversorgung für diesen Winter sicherzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in München tragen wir Grüne unseren Teil bei und übernehmen die Verantwortung für eine sichere und nachhaltige Energiewende, die so schnell wie möglich auf Abstand zu fossilen Energieträgern geht und sich von der russischen Abhängigkeit löst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei setzen wir Grüne – wie schon vor der Krise – mit aller Kraft auf Einsparung, Energieeffizienz und den beschleunigten Ausbau Erneuerbarer Energien sowie den Bau von Stromspeichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Nachhaltiger Strom – Nachhaltige Wärme</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir begrüßen die Pläne der Stadtwerke, bis 2025 den gesamten Stromverbrauch für München aus erneuerbaren Quellen zu decken. Die Stadtwerke setzen dabei auf Wind- und Solarprojekte in ganz Europa. Zusätzlich wollen wir dafür sorgen, dass ein möglichst großer Anteil erneuerbaren Stroms und Wärme in München und der Region selbst erzeugt wird. Unser Ziel ist die reale Klimaneutralität Münchens, nicht nur eine rechnerische auf dem Papier.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch wenn das Potenzial für die Erzeugung erneuerbarer Energie im Strom-Sektor im städtischen Raum weit hinter dem des Wärme-Sektors liegt, sind auch hier verstärkte Anstrengungen nötig, um dieses auszuschöpfen. Der jährliche PV-Ausbau ist in München bereits stark gestiegen, muss aber noch deutlich zunehmen. Wir erhöhen das Ziel für den Zubau daher schrittweise von aktuell jährlich 15 MW auf 30 MW und schließlich 60 MW. Die Stadtwerke München fordern wir auf, ihrer Rolle als größter Energieversorger in München gerecht zu werden und mindestens die Hälfte dieses Zubaus zu leisten. Wir begrüßen außerdem, dass die Rathaus-Koalition eine PV-Dachagentur ins Leben gerufen hat, die ein Scharnier zwischen Dachflächen-Eigentümer*innen einerseits und PV-Betreiber*innen andererseits bildet. Vor allem braucht es aber endlich ein bayerisches Gesetz für eine PV-Pflicht auf Dächern wie beispielsweise in Baden-Württemberg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bürgerenergiegemeinschaften, die erneuerbare Energie lokal erzeugen, bereitstellen und speichern sollen stärker unterstützt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mammutaufgabe im Energiebereich liegt bei der Wärmewende. Unser Leitbild dafür sind die in der Studie „Klimaneutrale Wärme 2035“ aufgezeigten Lösungspfade zur Ermöglichung der perspektivischen grünen Fernwärme in München, wenngleich diese in einigen Jahren auf ein noch ambitionierteres Vorgehen überprüft werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir unterstützen daher die bereits von den SWM begonnene Dekarbonisierung des Fernwärmenetzes durch die Erschließung neuer Standorte der Tiefengeothermie. Auch wenn die Flächen in München knapp sind, sprechen wir uns unter jeweiliger Abwägung der Rahmenbedingungen für neue Geothermie-Heizwerke im Stadtgebiet aus. Für den Ausbau neuer „Fernwärme-Übertragungsleitungen“ zu Anlagen südlich von München und die Umstellung des Fernwärmenetzes von Dampf auf Heißwasser streben wir genehmigungsrechtliche Beschleunigungen an. Gleichzeitig fordern wir die SWM auf, ihre bisherigen Anstrengungen zu intensivieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sowohl um eine mögliche Lücke im Gasbedarf eines CO2-neutralen Fernwärmenetzes zu schließen als auch für die industrielle Nutzung, wird es voraussichtlich einen Bedarf für Grünen Wasserstoff in München geben. Hier ist der Freistaat gefragt, möglichst zeitnah eine tragfähige Netzstruktur zu errichten, die den Wasserstoff-Transport aus Norddeutschland ermöglicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den Anschluss neuer Stadtgebiete an die Fernwärme werden wir entsprechend der Studie vorantreiben. Im Rahmen der Kommunalen Wärmeplanung soll dabei jeweils gebäudescharf die bestmögliche Art der Energieversorgung ermittelt werden. In den Fernwärmeversorgungsgebieten ist das in der Regel der Anschluss an diese. Wir begrüßen daher, dass die SWM ein Förderprogramm für Hausanschlüsse von 10 Millionen Euro aufgelegt haben. Ist ein Fernwärmeanschluss nicht sinnvoll, setzen wir im staatlichen und städtischen Gebäudebestand und -neubau ausschließlich auf dezentrale erneuerbare Wärmeversorgung wie Luft- und Grundwasserwärmepumpen oder Solarthermie. Im privaten Gebäudebestand bedarf es einer Mischung aus Förderung wie der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) oder dem städtischen Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude (FKG), aber auch regulatorischer Maßnahmen wie einem Verbot monovalenter Gaskessel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die in München vor kurzem unter grün-rosa Federführung beschlossene kommunale Wärmeplanung ist ein großer Schritt nach vorne im Bereich der nachhaltigen und sicheren Wärmeversorgung. Die ersten Projekte und Studien werden im Frühjahr dem Stadtrat vorgelegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne setzen uns dafür ein, dass die Landeshauptstadt Beschränkungen für bestimmte Brennstoffe oder Anlagen aus Klimaschutzgründen ausspricht. Die vom Referat für Klima und Umwelt in Auftrag gegebene Studie soll hierbei schnelle Ergebnisse und Handlungsmöglichkeiten liefern. Die Stadtratsfraktion ist angehalten hier ein beschleunigtes Verfahren anzustoßen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Grün im Bau – Grün im Umbau</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der Umstellung der Energieerzeugung auf Erneuerbare Energien, liegt im Gebäudesektor das zentrale Aufgabenfeld für das Gelingen der Energiewende in München. Neue Gebäude müssen möglichst klimaneutral gebaut werden, sowohl was die genutzten Baumaterialien als auch den anschließenden Energiebedarf betrifft. Vor allem aber muss der Gebäudebestand weit schneller und auf einen höheren Energiestandard saniert werden als bisher, um die Pariser Klimaziele zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Grün-Rote Rathauskoalition hat hier bereits wegweisende Beschlüsse getroffen. Wohngebäude im städtischen Einflussgebiet werden künftig mindestens im Effizienzhausstandard (EH) 40 oder 40+ errichtet, bestehende Wohngebäude in EH 55 saniert. Mit dem Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude (FKG) hat die Koalition 130 Millionen Euro zur Abfederung zusätzlicher Investitionskosten zur Verfügung gestellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nun gilt es die Sanierungsrate, die im Schnitt in München derzeit bei 1% liegt, deutlich zu steigern. Die Stadt und die städtischen Tochtergesellschaften fordern wir auf, hier deutlich mehr Anstrengungen zu unternehmen als bisher. Den Wohnungsbaugesellschaften müssen dafür als städtischem Akteur zusätzlich zum Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude Mittel zur Verfügung gestellt werden, um die Sanierungen finanziell zu ermöglichen. Darüber hinaus gilt es den Quartiersansatz möglichst zeitnah von aktuell einigen wenigen Piloten auf große Teile des Stadtgebietes zu skalieren, um möglichst viele private Akteure für Sanierungen zu gewinnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit auch bei möglichst allen Neubauten eine Energieberatung stattfindet, setzen wir Grüne uns dafür ein, dass die Lokalbaukommission verstärkt in der Öffentlichkeits- und Beratungsarbeit auf die Energieberatung bei Wohn- aber auch Nichtwohngebäuden z.B. durch automatische Hinweisschreiben oder Links in allen Antwortschreiben auf die entsprechenden Angebote der Stadt und anderer Institutionen hinweist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn private und staatliche Akteure sich dazu entscheiden, eine Solaranlage bauen zu wollen, sollten sie daran nicht gehindert werden. Daher fordern wir vom Freistaat eine schnelle und klare Regelung für eine möglichst weitgehende Freigabe der Nutzung auch von Dächern im Denkmal- und Ensembleschutz, die auf Druck unserer Bürgermeisterin und der Grünen im Landtag bereits angeschoben wurde. Ergänzend dazu müssen Fördermittel im Denkmalschutz zur Erfüllung von besonders gestalterischen Anforderungen bereitgestellt und auch dezidierte Öffentlichkeitsarbeit gemacht oder bspw. Preise für die besten denkmalverträglich umgesetzten Lösungen ausgeschrieben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gebäude verbrauchen nicht nur Energie in der Nutzung, sondern auch in Herstellung und Abbruch. Daher müssen alle Bauteile eines Gebäudes möglichst durchgehend im Kreislauf betrachtet werden, wie es z.B. durch Materialpässe oder Materialdatenbanken möglich ist, die daher für alle Bauvorhaben zum Standard werden müssen. Nur so wird der gesamte ökologische Fußabdruck eines Gebäudes auch sichtbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die besondere Förderung von nachwachsenden Rohstoffen mit Schwerpunkt Holz hat die Stadt München in Zusammenarbeit mit Universitäten ein Berechnungsverfahren entwickelt was Beispielhaft ist und bayern- oder auch bundesweit eingesetzt werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen und brauchen mehr Zug bei den wirklich energetisch sinnvollen Sanierungen, aber keine versteckten Luxussanierungen, die Mieter*innen verdrängen. Daher soll die Duldungspflicht für die Umsetzung von nicht-energetischen Modernisierungen der Mieter*innen stark beschränkt oder am besten ganz abgeschafft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Energiewende vorantreiben und soziale Härten abfedern</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Energiewende ist auch in und für München und seine Bürger*innen der schnellste und sicherste Weg nicht nur eine ausreichende, sondern auch wirtschaftlich nachhaltige Energieversorgung sicherzustellen. Denn erneuerbare Energien bieten eine Versorgung, die deutlich weniger abhängig von anderen Staaten ist und auch flexibler einsetzbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Zwischenzeit ist aber auch klar, dass soziale Härten abgefedert werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne stehen für eine sozialökologische Transformation, die den Klimaschutz vorantreibt und soziale Härten ausgleicht. Daher begrüßen wir die Errichtung des Energiekostenfonds in München, der bei Härtefällen betroffenen Münchner*innen unter die Arme greift und finanziell unterstützt. Wir unterstützen auch die freiwilligen Leistungen, die die Landeshauptstadt unternimmt, um soziale Härten abzufedern, wie der Stromkostenzuschuss oder auch die Schuldenübernahme beim Energieversorger.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Effizienz und Sparen – Gut über den Winter und die nächsten Jahre</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch wenn die Münchner*innen sowie Münchner Unternehmen bereits einen großen Beitrag bei der Energieeinsparung leisten, müssen wir für die Zukunft noch besser werden. Daher möchten wir diejenigen, die es schwerer haben zu sparen, bzw. zu wenige Informationen besitzen, unterstützen. Wir fordern daher, dass allen Münchner*innen ein im besten Falle mehrsprachiges Informationsblatt mit Hinweisen zum Energiesparen und Angeboten zur Energieberatung für die Senkung des Eigenverbrauchs zugeleitet wird. Die unter grüner Federführung eingerichtete Energiesparprämie der Stadtwerke München ist ein richtiger und wichtiger Anreiz. Denn angesichts der Klimakrise und der Energiesituation müssen wir auch aktiv zum Energiesparen ermuntern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insbesondere im eigenen Einflussbereich muss die Landeshauptstadt München mit gutem Beispiel vorangehen. Dass die Umrüstung auf LED im Straßenraum bereits im zweiten Austauschprogramm umgesetzt wird, begrüßen wir. Nichts desto trotz muss nun auch der städtische Gebäudebestand zeitnah nachgerüstet werden. Wir fordern, dass dies in den Zeiten der Energiekrise priorisiert und beschleunigt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem sollen die Vor-Ort-Begehungen der Verwaltungsgebäude intensiviert werden, um kurzfristige individuelle Einsparpotentiale zu ermöglichen. Dazu gehören unter anderem die Optimierung von Betriebszeiten, die Abstimmung der technischen Anlagen oder ein Pumpentausch, wo möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiter werden wir im Rathaus darauf hinwirken, zu prüfen, welchen Energieverbrauch die Münchner Kläranlagen haben – laut dem Energieatlas Bayern gehen 25% bis 50% der kommunalen Stromrechnung zu Lasten des Kläranlagenbetriebs. Sie sind in Bayern oft „der größte Einzelverbraucher vor Schulen, Verwaltungsgebäuden und der Straßenbeleuchtung“. Die Fraktion wird dazu aufgefordert zu prüfen, ob die im Energieatlas Bayern festgehaltenen Werte auch für die Landeshauptstadt München zutreffen, inwiefern der Anlagenbetrieb effizienter gestaltet werden kann und Projekte wie die Abwasserwärmenutzung ausgebaut werden können oder eine anzudenkende Nutzung von Klärschlammpyrolyse in München möglich wären.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Dec 2022 22:51:45 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>ST1: ST Geothermieausbau als Teil der Energiewende in München</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/geothermieausbau-als-teil-der-energiewende-in-munchen-25170</link>
                        <author>Herbert Danner (KV München)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/sv230126/geothermieausbau-als-teil-der-energiewende-in-munchen-25170</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Antrag:<br>
Die Münchner GRÜNEN fordern die GRÜN-ROSA Stadtratsfraktion auf, sich im Bündnis mit der SPD, in den Fachausschüssen, im Stadtratsplenum und insbesondere in den weiteren Diskussionen mit den SWM und im SWM-Aufsichtsrat zur nachhaltigen und umweltfreundlichen Energieversorgung wie folgt einzusetzen:<br>
Alle geplanten urban geprägten Neubaugebiete im Nahbereich der bestehenden ersten Münchner Geothermieanlage in der Messestadt (insgesamt weisen sie bis zu 8.000 geplante Wohneinheiten auf) sollen durch die Tiefengeothermie mit Wärmeenergie versorgt werden. Zumindest ist ein aktualisiertes Gutachten in Auftrag zu geben, das die dramatischen Veränderungen in der bundesweiten Energieversorgung seit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 und die aktuellen energiepolitischen Zielsetzungen einer CO²-freien Energieversorgung gleichermaßen berücksichtigt.<br>
Die Münchner GRÜNEN fordern:<br>
1.) Die Möglichkeiten des Anschlusses an das Geothermie-Nahwärmenetz sämtlicher Neubaugebiete nördlich der Bahnlinie München - Rosenheim plus der beabsichtigten Neubauten aus der Rahmenplanung Wasserburger Landstraße erneut und ernsthaft zu prüfen.<br>
2.) In diesen Prüfungsprozess sind auch das Referat für Klimaschutz und Umwelt sowie das Planungsreferat mit einzubinden.<br>
3.) Mit Verweis auf die städtischen und bundesdeutschen Klimaziele ist auch der Münchner Stadtrat mit diesem Vorgang beschlussmäßig zu befassen, denn die umweltfreundliche Wärmeenergieversorgung neuer Baugebiete ist wesentlicher Bestandteil zur Erreichung der Münchner Klimaziele.<br>
4.) Die ernsthafte Prüfung weiterer Bohrungen am bisherigen Standort im Riemer Park (Förder- und Schluckbrunnen) um die derzeitige Leistung von derzeit 10 MW auf 20 oder 30 MW zu steigern, wenn erforderlich. Zum Vergleich: die neue Geothermieanlage am Kraftwerkstandort München Süd mit je 3 Förder- und Schluckbrunnen hat 50 MW Gesamtleistung.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit Jahren bemüht sich die GRÜNE Fraktion im Bezirksausschuss 15 Trudering-Riem um eine zukunftsfähige Geothermieversorgung aller im 15. Stadtbezirk geplanten Neubaugebiete mit bis zu 8.000 WE mit einstimmiger Unterstützung aller BA-Fraktionen. Es gelingt uns aber bislang nicht, die SWM zu einem klaren Bekenntnis für den Geothermieausbau im Münchner Osten zu bewegen, trotz ständiger SWM-Absichtserklärungen, die Geothermie in München weiter auszubauen. Stattdessen schreibt das städtische Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) gemeinsam mit den SWM zum wiederholten Male, zuletzt am 17. November 2022 an den BA 15:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die vorab genannten Planungsgebiete</em> (Rappenweg und Heltauer Straße in Kirchtrudering, städtische Flächen in Gronsdorf, sowie Rahmenplanung Wasserburger Landstraße) <em>sind in diesem Gutachten</em> (aus 2020) <em>nicht als Fernwärmegebiete ausgewiesen. Dies entspricht auch dem Planungsstand der SWM, denn die genannten Gebiete sind in Anbetracht ihrer relativ geringen Anschlusswerte zu weit entfernt vom bestehenden Wärmenetz der Messestadt Riem. Eine effiziente und ökologisch sinnvolle Fernwärmeerschließung zu marktgerechten Anschlusspreisen ist aus diesem Grund derzeit nicht ersichtlich. Hier kommen ökologische dezentrale (Nahwärme)Lösungen in Frage, welche die SWM gerne untersuchen und anbieten können.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Strategie widerspricht den energiepolitischen Zielsetzungen der Münchner, bayerischen und Bundes-GRÜNEN. Die Geothermieanlage in der Messestadt ist ein beispielloses Erfolgsprojekt für ganz München und Bayern und hat hier am Stadtrand noch erhebliches Potential, insbesondere durch die geplanten neuen (Wohn-)Baugebiete.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Lediglich eines der Neubaugebiete – 5. Bauabschnitt Messestadt/Arrondierung Kirchtrudering mit bis zu 2.500 Wohneinheiten – soll laut RAW und SWM einen Anschluss an das Messe-städter Geothermienetz erhalten, wenngleich unter dem Vorbehalt des Energieversorgungs-Monopols im Wärmebereich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unverständlich ist uns dagegen die Aussage, dass die zusätzlichen Neubaugebiete (Bebauungsplangebiete Rappenweg, Heltauerstraße, städtische Flächen in Gronsdorf, sowie Rahmenplanung Wasserburger Landstraße) größtenteils in unmittelbarer Nähe des Riemer Parks/des bestehenden Geothermie-Nahwärmenetzes nicht mit SWM-Tiefengeothermie versorgt werden sollen. Der Bau von ca. 5.500 Wohneinheiten, mehreren Grundschulen und weiterführenden Schulen sowie Gebäuden zur Umstrukturierung des bestehenden Gewerbe-gebiets ist für uns ein schlagkräftiges Argument, zumindest eine neue Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben oder in eine vertiefte Planung einzusteigen. Die Argumente von SWM und RAW gegen eine Geothermie-Erschließung – zu weite Wege und zu geringe Bebauungsdichten / Anschlusswerte können so nicht akzeptiert werden, wenn gleichzeitig im Münchner Umland in den letzten Jahren zahlreiche Geothermieanlagen errichtet wurden und betrieben werden, bei deutlich geringeren Bebauungsdichten mit teilweise deutlich weiteren Entfernungen, u. a. auch in Kooperation mit den SWM. Als Beispiel sind hier genannt die Gemeinden Pullach, Grünwald, Sauerlach, Unterhaching, Kirchstockach – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Nordöstlich der Messestadt planen die Gemeinden Kirchheim, Aschheim und Feldkirchen ein neues Tiefengeothermie-Projekt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Einer Pressemitteilung des Landratsamtes München vom 5.5.2020 ist zu entnehmen: Die SWM setzen südlich von München einen weiteren Baustein für die Energiewende: An der Geothermieanlage Kirchstockach wird eine Fernwärmestation zur Wärmeauskopplung errichtet. Bekanntermaßen liegt Kirchstockach mindestens 5 Km südlich der Münchner Stadtgrenze und weit ab vom verdichteten Siedlungsraum. Lediglich einzelne Gewerbebauten sind in der Nähe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Warum also kein weiterer Geothermieausbau im Münchner Osten?</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 23 Dec 2022 13:41:48 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>