| Antragsteller*in: | Christine Harttmann (KV München) |
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B-BDK24: Christine Harttmann
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Selbstvorstellung
Seit 2018 bin ich bei den Grünen zuhause – immer mit dem Anspruch, mich einzumischen statt nur dabei zu sein. Als Beisitzerin im Vorstand habe ich zahlreiche Wahlkämpfe begleitet und für unsere Werte geworben. So viel Freude wie im Wahlkampf mit Dominik hat es mir dabei noch nie gemacht.
Auch im Bezirksausschuss Au/Haidhausen setze ich mich seit 2020 für grüne Politik ein. Gleich zu Beginn haben wir – gegen Widerstände – den Unterausschuss Klima und Umwelt durchgesetzt. Seitdem arbeite ich als Vorsitzende des Unterausschusses und Baumschutzbeauftragte daran, grüne Politik konkret vor Ort umzusetzen. Und immer wieder zeigt sich: Ob beim Erhalt unseres knappen Baumbestands, bei der Begrünung von Straßen und Plätzen oder bei einer konsequenten Verkehrswende – es geht mehr, weil die Unterstützung am Ende größer ist als das anfängliche Geschrei.
„Alles unter einem Wald ist schon ein schmerzlicher Kompromiss.“ Dieser Satz begleitet mich politisch, weil er für den Anspruch steht, Natur- und Klimaschutz nicht kleinzurechnen, sondern konsequent umzusetzen.
Was möglich ist, sehen wir nicht nur vor Ort, sondern auch international: Paris zeigt, wie konsequente Verkehrswende und Stadtbegrünung Lebensqualität schaffen – bis hin zu einem Wald vor dem Rathaus. Diese Entschlossenheit wünsche ich mir auch für Deutschland. Denn die Herausforderungen sind überall dieselben: Klimaschutz und Klimaanpassung, gerechte Mobilität und lebenswerte öffentliche Räume.
Und deshalb reicht es nicht, Ziele zu formulieren – wir müssen liefern. Weil mehr geht – und wir jetzt den Mut brauchen, es auch umzusetzen.
Klar ist: Klimaschutz gelingt nur, wenn er sozial gerecht ist. Die Belastungen dürfen nicht bei denen hängen bleiben, die ohnehin wenig haben. Deshalb brauchen wir entschlossene Maßnahmen gegen steigende Mieten und Wohnungsnot, eine echte Entlastung für Familien und Normalverdienende sowie eine soziale Absicherung, die diesen Namen verdient.
Gleichzeitig müssen wir Klimaschutz wirtschaftlich stark machen: mit einer Politik, die Innovation vorantreibt, Wertschöpfung vor Ort schafft und die Transformation als Chance begreift – nicht als Belastung. Die Energiewende darf kein Geschäftsmodell für wenige sein, sie muss den Menschen vor Ort zugutekommen.
Unsere kommunalen Erfahrungen müssen wir dabei in die Bundespolitik einbringen – als klare Stimme für starke Kommunen, für konsequenten Klimaschutz und für eine Politik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Und ich habe Lust auf klare Positionen und ehrliche Debatten – auch wenn sie unbequem sind.a
Dafür bitte ich Euch um Euer Vertrauen und Euer Votum.
- Alter:
- 62
- Geschlecht:
- weiblich
- Geburtsort:
- München