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            <title>Stadtversammlung: Alles</title>
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                <title>Stadtversammlung: Alles</title>
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                        <title>Ä2 zu A6: Inklusion statt Integration – für eine menschenwürdige Migrationspolitik! </title>
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                        <author>Clara Nitsche (KV München)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62041_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 23 bis 25 einfügen:</h4><div><ol start="4"><li value="4"><p>abzielen, institutionelle Diskriminierung abzubauen und gleichberechtigte Teilhabe für alle Menschen zu ermöglichen – unabhängig von Herkunft, <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Alter, </ins>Staatsangehörigkeit, Sprache, Behinderung, Religion, Geschlecht, sexueller </p></li></ol></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 20 Oct 2026 19:36:38 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A6: Inklusion statt Integration – für eine menschenwürdige Migrationspolitik! </title>
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                        <author>Clara Nitsche (KV München)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62041_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 14 bis 16 einfügen:</h4><div><ol start="2"><li value="2"><p>Inklusionsstrategie weiterentwickelt werden. Diese soll gemeinsam mit migrantischen Selbstorganisationen, dem Migrationsbeirat<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, dem Behindertenbeirat</ins> und weiteren zivilgesellschaftlichen Akteur*innen erarbeitet werden.</p></li></ol></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 20 Oct 2026 19:35:59 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A3: Klimaschutz in der Kommunalpolitik umsetzen– wichtiger denn je!</title>
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                        <author>Florian Schönemann (KV München)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/Klimaschutz-in-der-Kommunalpolitik-umsetzen-wichtiger-denn-je-65468/109511</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62041_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 13 bis 18:</h4><div><p>Plätze, sowie Neubau/Sanierung und Unterhalt kommunaler Gebäude.<br>2.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">) Für den Erhalt großer – und damit klimawirksamer - Bäume soll die Lokalbaukommission im Planungsreferat mit Nachdruck aufgefordert werden, künftig mit besonders kritischem Blick die privaten Fällanträge, insbesondere der großen klimawirksamen Bäume, im Rahmen von Bauvorhaben und bei Einzelfällanträgen zu begutachten und häufiger den Ermessensspielraum zu Gunsten der Bäume zu nutzen.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">) Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung wird aufgefordert, gemeinsam mit der Lokalbaukommission geeignete Fälle auszuwählen, in denen große und besonders klimawirksame Bäume im Zuge von Bauvorhaben gefällt werden sollen. Die Stadt soll in solchen Fällen den Baumschutz, soweit rechtlich vertretbar, auch vor Gericht verteidigen. Ziel ist es, die Rechtslage zugunsten des Erhalts wertvoller Großbäume weiterzuentwickeln und der pauschalen Aussage „Baurecht bricht Baumschutz“ etwas entgegenzusetzen.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Große und alte Bäume sind für Stadtklima, Verschattung und Biodiversität von besonderer Bedeutung. Gleichzeitig werden Klimaanpassung sowie der Erhalt und die Mehrung von Grünflächen und Baumüberschirmung auf europäischer und bundesrechtlicher Ebene stärker verankert.</p>
<p>Wie sich diese Entwicklung künftig auf das Verhältnis von Baurecht und Baumschutz auswirkt, ist jedoch noch nicht abschließend geklärt. Deshalb sollte die Stadt gezielt geeignete Fälle identifizieren und Entscheidungen zum Erhalt besonders klimawirksamer Großbäume, soweit rechtlich vertretbar, auch vor Gericht verteidigen.<br>
<br>
So kann geklärt werden, welche Spielräume sich aus den veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen künftig für den Schutz großer und klimawirksamer Bäume ergeben.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 18 Oct 2026 22:49:22 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>STV2: Florian Schönemann</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/Florian-Schonemann-37421</link>
                        <author>Florian Schönemann (KV München)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/Florian-Schonemann-37421</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2026-11-12/Florian-Schonemann-37421/viewimage?sectionId=62057" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>38</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Bewerbung als stellvertretender Vorsitzender der Münchner Grünen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Liebe Freund*innen,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit mehr als zwölf Jahren engagiere ich mich bei uns Grünen in München. Angefangen hat alles bei der Grünen Jugend. Seitdem bin ich in meinem Ortsverband aktiv, habe mehrere Jahre im Bezirksausschuss gearbeitet. Seit 2020 darf ich grüne Politik im Münchner Stadtrat mitgestalten, heute unter anderem als Co-Sprecher für Mobilität und Klima- und Umweltschutz sowie als Co-Bau-Sprecher.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In diesen Jahren habe ich gelernt, wie entscheidend eine gute Zusammenarbeit zwischen Partei, Bezirksausschüssen und Stadtratsfraktion ist. Genau diese Vernetzung möchte ich als stellvertretender Vorsitzender unseres Stadtverbands weiter stärken und gleichzeitig meine kommunalpolitische Erfahrung und meine inhaltlichen Schwerpunkte in die Parteiarbeit einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>München klimafreundlich und lebenswert weiterentwickeln</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>München wächst und verändert sich. Für mich bedeutet grüne Stadtentwicklung, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und dabei so wenig Grünflächen wie möglich zu versiegeln. Wir müssen stärker dort bauen, wo bereits Stadt ist. Bestehende Gebäude müssen besser genutzt und leerstehende Büros in Wohnungen umgewandelt werden. Stark gewerblich oder vom Auto geprägte Gebiete sollten zu neuen, gemischten und lebenswerten Quartieren weiterentwickelt werden. Zum Beispiel entlang des Frankfurter Rings, im Euro-Industriepark sowie auf dem Großmarktgelände.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei gehören für mich Wohnen, Klimaanpassung und Mobilität zusammen. Neue Quartiere brauchen von Anfang an einen guten öffentlichen Nahverkehr, sichere Rad- und Fußwege, Bäume, Grünflächen und Orte, an denen sich Menschen gerne aufhalten. Auch in der bestehenden Stadt müssen wir den öffentlichen Raum gerechter verteilen und München besser auf Hitze und die Folgen des Klimawandels vorbereiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Grüne Politik sichtbar machen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele dieser Veränderungen entstehen ganz konkret in unseren Stadtvierteln. Genau deshalb möchte ich auch <strong>GRÜN WIRKT</strong> weiterführen und ausbauen. Clara Nitsche hat dieses Format in den vergangenen Jahren im Stadtvorstand stark vorangebracht. Mit meinen Ausschüssen Mobilität, Stadtplanung, Bau, Klima und Umwelt sowie Sport arbeite ich an vielen Projekten, bei denen man unmittelbar zeigen kann, was grüne Politik bewirkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gemeinsam mit unseren Ortsverbänden und BA-Fraktionen möchte ich solche Erfolge noch stärker in die Stadtgesellschaft tragen. Vor Ort, konkret und im direkten Gespräch mit den Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Anliegen ist es, dass Parteibasis, Ortsverbände, Arbeitskreise, Bezirksausschüsse, Stadtvorstand und Stadtratsfraktion noch enger zusammenarbeiten. Unsere Stärke entsteht dann, wenn wir unsere vielfältigen Erfahrungen zusammenbringen und gemeinsam an einer ökologischen, sozialen und lebenswerten Stadt arbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Dafür möchte ich mich in den kommenden Jahren im Stadtvorstand einsetzen und würde mich über euer Vertrauen freuen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Euer<br><strong>Florian</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Politische Erfahrung:</strong><br>
Seit 2020 Stadtrat, Co-Sprecher Mobilität, Co-Sprecher Klima- und Umweltschutz sowie Co-Bau-Sprecher · 2020 bis 2026 BA-4-Mitglied und Co-Fraktionssprecher · seit 2018 Sprecher OV Schwabing/Maxvorstadt/Freimann · 2019 bis 2021 Sprecher AK Queer · 2019 bis 2021 Sprecher OVV · 2015 bis 2018 Beisitzer OV Schwabing/Maxvorstadt/Freimann · 2014/15 Beisitzer GJM</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 18 Oct 2026 22:11:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8: Stadtränder stärken – Für eine gerechte Verteilung politischer Aufmerksamkeit und städtischer Investitionen</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/Stadtrander-starken-Fur-eine-gerechte-Verteilung-politischer-Aufmerk-53538</link>
                        <author>OV München-Nord (dort beschlossen am: 14.10.2026)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadtversammlung von Bündnis 90/Die Grünen München möge beschließen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>dass unsere Stadtratsfraktion sich stärker für eine gerechte Verteilung politischer Aufmerksamkeit und städtischer Investitionen einsetzt. Einer einseitigen Schwerpunktsetzung zugunsten innerstädtischer Bezirke soll entgegengetreten werden. Dafür soll fraktionsintern oder auf städtischer Ebene (beispielweise über das RIS) ein Monitoring eingeführt werden, das erfasst welche Bezirke von einem Antrag betroffen sind und welches geschätzte Finanzvolumen mit den jeweiligen Anträgen verbunden ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mithilfe dieses Monitorings soll regelmäßig überprüft werden, wie viele Anträge und welches Finanzvolumen auf die Innenstadtbezirke sowie die Außenrandbezirke entfallen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Ziel unserer Fraktion sollte dabei sein, dass mindestens 35% der stadtteilbezogenen Anträge unserer Fraktion auf Außenbezirke entfallen und dass mindestens 50% der stadtteilbezogenen Investitionsmittel in Projekten der 15 Außenbezirke landen (BA 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24).</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>München wächst – vor allem in den Außenbezirken. Längst ist die Stadt deutlich größer als die alten Stadtmauern oder auch der mittlere Ring. In den 15 Außenbezirken leben etwa zwei Drittel der Bevölkerung (Stand: 2025) und doch konzentriert sich ein Großteil unserer politischen Vorhaben und der finanziellen Mittel auf die Innenbezirke.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Während in der Innenstadt aufwendig ganze Plätze und Straßenzüge umgestaltet werden, warten die Menschen am Stadtrand oft jahrelang vergebens auf grundlegende Maßnahmen, zum Beispiel einfache Gehwege an viel befahrenen Straßen (siehe Lerchenstraße). Während für die Innenstadt Großprojekte wie die U9 inklusive zweistöckiger Bahnhöfe geplant werden, fehlen in Allach-Untermenzing weiterhin Tram oder U-Bahn, bei gleichzeitig unzuverlässiger S-Bahn.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch die Wahlergebnisse spiegeln die divergente Entwicklung wider. Sieht man sich die Wählerverteilung in München an, so sieht man derzeit ein grünes Zentrum, umgeben von einem schwarzen Ring mit zahlreichen versteckten blauen Flecken. Während die AFD im städtischen Gesamtschnitt der letzten Kommunalwahlen bei 5,9 % lag, liegt ihr Anteil in einigen Stimmbezirken teils bei 30 %. Wir selbst liegen hier auch weit unter dem städtischen Durchschnitt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Ergebnisse sind für uns Verpflichtung und Ansporn zugleich: Wir müssen grüne Politik auch außerhalb des Mittleren Rings noch deutlicher spürbar und sichtbar machen. Dort, wo sich die öffentliche Hand zurückzieht oder Investitionen ausbleiben, entsteht Nährboden für Politikverdrossenheit. Dem setzen wir konkrete grüne Lösungsangebote entgegen. Wenn Menschen vor Ort erleben, dass sich ihre Infrastruktur, ihr ÖPNV sowie ihre kulturelle und soziale Teilhabe durch grüne Initiativen konkret verbessern, stärkt das das Vertrauen in die kommunale Politik insgesamt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dafür muss nicht jeder Antrag Millionen kosten: Schon kleinteilige, kostengünstige Maßnahmen vor Ort schaffen hohe Lebensqualität und Sichtbarkeit. Eine Mindestquote von 35 % unserer Anträge stellt sicher, dass wir die Wirksamkeit grüner Politik in den Randbezirken nachhaltig erhöhen. Das Finanzziel von 50 % der Investitionsmittel ist angesichts von 66 % Bevölkerungsanteil in den Außenbezirken ein moderater, aber richtungsweisender Schritt für mehr Gerechtigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein verbindliches Monitoring sowie diese Mindestziele sind daher der notwendige Hebel für mehr Verteilungsgerechtigkeit in ganz München.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 22:23:07 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Basisdemokratie verteidigen: Antragsrecht der Ortsverbände für die Bundesversammlung wahren!</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/Basisdemokratie-verteidigen-Antragsrecht-der-Ortsverbande-fur-die-Bun-34036</link>
                        <author>OV München-Nord (dort beschlossen am: 14.10.2026)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/Basisdemokratie-verteidigen-Antragsrecht-der-Ortsverbande-fur-die-Bun-34036</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kreisversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN München möge beschließen, den vorliegenden Antrag S-09 mit dem Titel „Bestätigung der Satzung“ für die Bundesversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 2026 mittels eines Änderungsantrages in die nachfolgende Formulierung zu ändern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p>„<em>Die Bundesversammlung beschließt die Satzung, wie sie durch die Parteimitglieder im Wege der Urabstimmung am 1. Juli 2026 abgestimmt wurde, und ändert den § 14 Abs. 8 S. 7 der Satzung in:</em></p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><blockquote><p><em>‚Antragsberechtigt sind <strong>Ortsmitgliederversammlungen</strong>, Kreismitgliederversammlungen bzw. Kreisdelegiertenversammlungen, die Landesversammlungen bzw. Landesdelegiertenkonferenzen, der Länderrat, der Frauenrat, der Diversitätsrat, der Bundesfinanzrat, der Parteirat, der BAG Sprecher*innenrat, die Bundesarbeitsgemeinschaften, der Bundesvorstand, die Landesvorstände, die Antragskommission im Rahmen ihrer Aufgaben, die allgemeinen Parteiausschüsse gem. § 13 Parteiengesetz auf Landesebene (Landesausschüsse etc.), 0,05 % der Mitglieder auf Basis der Mitgliederzahlen zum 31.12. des Vorjahres, die gemeinschaftliche einen Antrag stellen, die Bundesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND und der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND.‘“</em></p></blockquote></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir Grüne sind eine Mitmach-Partei – das macht unsere Partei einzigartig. Das Antragsrecht der Ortsverbände für die Bundesversammlung ist zentraler Baustein unserer basisdemokratischen Tradition. Es garantiert, dass diejenigen, die vor Ort unsere Partei am Laufen halten, die bei jedem Wetter am Infostand stehen und die unsere Partei nahbar machen, politisch mitreden dürfen! Wir wollen, dass gute Ideen eine faire Chance haben, gehört zu werden – egal ob sie von Funktionär*innen oder Basismitgliedern kommen. Eine faire Chance, gehört zu werden, auch wenn man nicht in hohen Parteigremien sitzt, muss Teil unseres basisdemokratischen Selbstverständnisses sein. Aus diesem Grund dürfen wir uns als Ortsverbände das Antragsrecht nicht nehmen lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„<em>Aber die Urabstimmung hat doch mehrheitlich entschieden…</em>“: Demokratische Beteiligungsrechte, egal ob bei uns in der Partei oder im Grundgesetz, sind völlig zurecht durch hohe Hürden geschützt. Nur so gewährleisten wir einen breiten Konsens, wenn es darum geht solch grundlegende demokratische Spielregeln zu verändern. Die Abschaffung des Antragsrechts der Ortsverbände hat bei der Urabstimmung keine satzungsändernde 2/3-Mehrheit erhalten – genauso wie Versuche zuvor, das OV-Antragsrecht über die Bundesversammlung abzuschaffen, keine entsprechenden Mehrheiten erhalten haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„<em>Aber die Antragsflut auf der Bundesversammlung…</em>“: Die Ortsverbände haben in der Vergangenheit nicht nennenswert dazu beigetragen, die Bundesversammlung mit Anträgen zu überfordern. Bei der letzten Bundesversammlung gab es bemerkenswerterweise keinen einzigen OV-Antrag. Die Behauptung, die Ortsverbände würden die Bundesversammlung mit Anträgen überhäufen, entspricht schlichtweg nicht der Realität. Auch wenn wir anerkennen, dass auf der Bundesversammlung insgesamt viele Anträge eingehen, sehen wir die Lösung nicht darin, Beteiligungsrechte einzuschränken. Andere Lösungen, wie die Stärkung der Antragskommission, erscheinen hier zielführender.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„<em>Aber in München sammelt man als Einzelantragsteller*in doch leicht 91 Unterschriften…</em>“: Auch in München ist es kein Kinderspiel, 91 Unterschriften zu sammeln, wenn man nicht Ämter bekleidet. Für die allermeisten Mitglieder ist der Ortsverband die Ebene, auf der sie sich primär engagieren. Insbesondere Mitglieder, die von struktureller Diskriminierung betroffen sind oder die Care-Arbeit leisten, haben es besonders schwer, sich ausreichend zu vernetzen. Besonders betroffen von der Streichung des OV-Antragsrechts sind auch kleine Ortsverbände in strukturschwachen Gegenden, die ohnehin zu selten gehört werden. Ihnen das Antragsrecht zu entziehen, sendet ein fatales Signal!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„<em>Aber der Gremienweg über die Kreisversammlung…</em>“: Münchener Ortsverbände haben teilweise mehr Mitglieder als viele Kreisverbände andernorts<a href="#_ftn1">[1]</a>, dennoch dürfen sie plötzlich nicht mehr mitreden. Zudem war es der Bundesvorstand selbst, der den Gremienweg stärken wollte, da hierdurch Anträge durch eine erste Diskussion verbessert und ausgesiebt werden. Jetzt wird gerade dieser Gremienweg über den Ortsverband erschwert. Münchener Ortsverbände sind besonders betroffen, denn während unser Nachbar-Kreisverband im Landkreis monatliche Kreisversammlungen abhält, haben wir aufgrund unserer Größe lediglich drei im gesamten Jahr. Je nachdem, wann diese stattfinden, ist der Gremienweg in der Praxis sehr erschwert. Beispielsweise findet in diesem Jahr die Bundesversammlung im Dezember statt. Zum Zeitpunkt des Stadtparteitags am 12.11.2026 ist die Antragsfrist für die Bundesversammlung bereits abgelaufen. Hätte ein OV einen Antrag bei einem Stadtparteitag stellen wollen, hätte dies bereits beim Stadtparteitag im April stattfinden müssen. Infolgedessen hätte der Antrag für die Bundesversammlung im Dezember schon im März für den Stadtparteitag eingereicht werden müssen. Und dass dies nicht im Sinne der Sache ist, ist offensichtlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a> vgl. OV Schwabing hat ca. 1000 Mitglieder, der KV Aschaffenburg-Stadt hat ca. 200 Mitglieder.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 21:44:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7: Mehr Querverbindungen am Stadtrand – weniger Umwege</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/Mehr-Querverbindungen-am-Stadtrand-weniger-Umwege-5906</link>
                        <author>OV München-Nord (dort beschlossen am: 14.10.2026)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/Mehr-Querverbindungen-am-Stadtrand-weniger-Umwege-5906</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadtversammlung von Bündnis 90/Die Grünen München möge beschließen,<br><br>
dass unsere Stadtratsfraktion sich künftig dafür einsetzt, stadtteilvernetzende Querverbindungen außerhalb des mittleren Rings umzusetzen, bevor bestehende Tangentialverbindungen innerhalb des mittleren Rings weiter ausgebaut, oder neue innerhalb des mittleren Rings geschaffen werden. Dabei können diese zunächst als Busse (idealerweise mit Vorrang ggü. dem motorisierten Individualverkehr) eingerichtet werden und bei Bedarf soll anschließend deren Verstetigung als Trambahnlinien erfolgen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das über Jahre gewachsene Münchner Verkehrssystem ist stark Innenstadt-zentriert ausgerichtet. Die sternförmigen Hauptverkehrswege forcieren, dass ein großer Teil der Menschen außen von Bussen aufgesammelt werden und dann ihren täglichen Arbeitsweg einmal quer durch die Stadt zurücklegen müssen, auch wenn man nur von einem Außenbezirk in den benachbarten möchte. Das verlängert die Reisezeiten unnötig und belastet zudem die Hauptstrecken, die eh bereits am Rande der Kapazität operieren (s. U3/U6).<br>
Wer schon mal versucht hat von Moosach nach Pasing zu kommen, weiß wie viel Lebenszeit dabei verloren geht. Als Alternative zu einer langwierigen, überfüllten Odyssee, mit vielen Umstiegen, langen Wartezeiten und dem vergeblichen Warten auf eine unzuverlässige S1, steigen viele Menschen dann wieder in ihr Auto. Wenn wir die Menschen jedoch unabhängig von Autos machen wollen, dann müssen wir ihnen auch gute Alternativen zur Verfügung stellen. Hier ist es nun an der Zeit neue Querverbindungen zu schaffen, da die Tangentialen bereits gut ausgebaut sind und wir die Außenbezirke nicht nur anbinden, sondern auch verbinden sollten.<br>
Wir sollten dabei nicht auf den S-Bahn Ring Nord- oder den Südring warten. Der Freistaat hätte diesen bereits vor Jahrzehnten ertüchtigen können, vertagt diese aber ständig. Somit müssen wir als Stadt hier selbst proaktiv handeln, uns ein Vorbild an anderen Städten nehmen, und die An- und Verbindung der Stadtränder vorantreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>FAQ:<br>
Warum Tram zu Verstetigung und keine U-Bahn:<br>
=&gt; Pro KM ist die Tram in Planung und Ausbau deutlich günstiger. So könnten allein von den 100 Millionen bisher genehmigten Planungskosten der U9 2km Tram Westtangente inklusive Planung gebaut werden (s. Projektseiten der SWM).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Warum reicht nicht das Auto für die Menschen:<br>
=&gt; Eine gute ÖPNV-Anbindung bedeutet Freiheit: Freiheit für die Menschen, die kein Auto fahren können (Kinder, Senior*innen, usw.) oder wollen. Eine gute ÖPNV-Anbindung bedeutet aber auch mehr Klimaschutz, da auch der ÖPNV pro Kopf deutlich weniger CO2 als ein Elektroauto (im Lebenszyklus) emittiert.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 21:27:08 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A9: SWM raus aus Sápmi!</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/SWM-raus-aus-Sapmi-6369</link>
                        <author>GRÜNE JUGEND München (dort beschlossen am: 18.03.2026)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/SWM-raus-aus-Sapmi-6369</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Stadtversammlung von Bündnis90/DIE GRÜNEN München beschließt folgenden Antragstext:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der <strong>Oberbürgermeister</strong> und die <strong>zweite Bürgermeisterin</strong> der Landeshauptstadt München werden dazu aufgefordert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Eine Neubewertung des Investments der Stadtwerke München (SWM) im Roan-Fosen Windpark zu verlangen.<br>
- Die Prüfung eines Austiegsplans zu veranlassen.<br>
- Einen Sonderbericht anzufordern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die <strong>Fraktion Die Grünen / Rosa-Liste</strong> im Münchner Stadtrat wird dazu aufgefordert, sich für folgende Aspekte im Stadtrat einzusetzen und entsprechende Anträge einzureichen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Eine Verschärfung der Beteiligungsrechte um Aspekte wie Pflicht zu Free, Prior and Informed Consent (FPIC), den Ausschluss von Projekten mit ungeklärten Menschenrechtsverletzungen sowie die Einführung eines Indigenous-Rights-Standards zu erwirken.<br>
- Neue Ziele für kommunale Unternehmen über die Beteiligungsverwaltung, wie z.B. Pflicht zur Risikoanalyse bei indigenen Rechten und ESG- und Due-Diligence-Kriterien zu erarbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die <strong>SWM</strong> werden dazu aufgerufen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Sich gegenüber den anderen Anteilseigner*innen für einen Abbau von 45 der insgesamt 71 Roan-Windräder einzusetzen.<br>
- Die Beteiligung bei Nichtgelingen zu verkaufen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ausgangslage</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die SWM halten gemeinsam mit weiteren Partner*innen einen Anteil am Windpark Roan auf der norwegischen Halbinsel Fosen. Das Norwegische Höchstgericht (Høyesterett) entschied am 11. Oktober 2021 einstimmig, dass die Genehmigung für die Windparks Roan und Storheia gegen die Rechte samischer Rentierhalter*innen aus Art. 27 des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte (IPbpR/ICCPR) verstoßen und deshalb ungültig sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Obwohl das Gericht feststellte, dass die Windparks die kulturelle Praxis der samischen Rentierhaltung unzulässig beeinträchtigen, liefen die Anlagen jahrelang weiter. 2024 wurde nach einer Ministeriumsbesetzung durch Vertreter*innen der Sami Jugend eine Einigung zwischen der norwegischen Regierung, der Betreiberseite und Teilen der betroffenen Sami-Gruppen erzielt. Diese sieht Ausgleichszahlungen und Ersatzweideland vor. Das zugesagte Gebiet liegt allerdings 400 Kilometer von Roan entfernt, was im Winter fünf Lkw-Fahrtstunden bedeutet, und ist bis heute nicht nutzbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bewertung, ob durch die von der Regierung erzielte Einigung dazu geführt hat, dass die Menschenrechtsverletzung vollständig behoben wurde, ist politisch und rechtlich umstritten. Daraus ergibt sich, dass der Fortbetrieb des Roan Windparks weiterhin eine Menschenrechtsverletzung gegenüber der indigenen Gruppe der Sami darstellen könnte. Diesen Verdacht bestätigt die Sami-Delegation, die Ende Mai 2026 mehrere politische Besuche in München wahrnahm. Demnach stelle der veränderte Betrieb weiterhin eine klare Verletzung ihrer Menschenrechte und kulturellen Praxis dar. Bei einer Podiumsdiskussion am 22. Mai in München berichtete die Delegation darüber hinaus davon, dass die 2024 erwirkte Einigung zwischen der norwegischen Regierung, der Betreiberseite und Teilen der betroffenen Sami-Gruppen nicht einvernehmlich und freiwillig, sondern unter wirtschaftlichen Zwängen und politischem Druck zustande kam.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Koalitionsvertrag der aktuellen Münchner Regierung wird München als “starke, vielfältige und solidarische Stadt” beschrieben. Dieses Selbstverständnis darf nicht an den Stadtgrenzen enden, sondern muss universell Anwendung finden. Die wirtschaftliche Praxis der SWM steht im deutlichen Gegensatz dazu. Sie basiert auf der Verletzung von Menschenrechten und letztlich auf der Vertreibung der indigenen Bevölkerung. Das widerspricht den Werten, für die wir uns als Grüne Jugend stark machen, fundamental und wird unter anderem von den Sami selbst als Form eines grünen Kolonialismus bezeichnet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb: <strong>volle Solidarität mit den Sami!</strong></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 13 Oct 2026 23:12:12 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Inklusion statt Integration – für eine menschenwürdige Migrationspolitik! </title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/Inklusion-statt-Integration-fur-eine-menschenwurdige-Migrationspolit-56596</link>
                        <author>GRÜNE JUGEND München (dort beschlossen am: 18.03.2026)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/Inklusion-statt-Integration-fur-eine-menschenwurdige-Migrationspolit-56596</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Versammlung möge beschließen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis 90/Die Grünen München setzen sich politisch, programmatisch und öffentlich dafür ein, dass in der Münchner Stadtpolitik und in politischen Debatten der Begriff und das <strong>Leitbild der Integration perspektivisch durch das Konzept der Inklusion ersetzt werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Konkret beschließen Bündnis 90/Die Grünen München:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p><strong>Programmatik und Kommunikation:</strong> Wir richten unsere politischen Positionen, Wahlprogramme und öffentlichen Stellungnahmen konsequent am Leitbild einer inklusiven Stadtgesellschaft aus, in der gesellschaftliche Vielfalt als Normalität anerkannt wird.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p><strong>Auftrag an die Stadtratsfraktion:</strong> Wir fordern unsere Stadtratsfraktion auf, sich dafür einzusetzen, dass die bestehenden Integrationskonzepte der Landeshauptstadt München zu einer umfassenden städtischen Inklusionsstrategie weiterentwickelt werden. Diese soll gemeinsam mit migrantischen Selbstorganisationen, dem Migrationsbeirat und weiteren zivilgesellschaftlichen Akteur*innen erarbeitet werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p><strong>Abbau struktureller Barrieren:</strong> Kommunalpolitische Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Wohnen, Arbeitsmarkt, Kultur, Verwaltung und politische Teilhabe sollen konsequent auf den Abbau struktureller Barrieren ausgerichtet werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p><strong>Inklusion als Querschnittsaufgabe:</strong> Inklusion soll als kommunale Querschnittsaufgabe verstanden werden. Politische Maßnahmen müssen darauf abzielen, institutionelle Diskriminierung abzubauen und gleichberechtigte Teilhabe für alle Menschen zu ermöglichen – unabhängig von Herkunft, Staatsangehörigkeit, Sprache, Behinderung, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder sozialem Status.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p><strong>Gesellschaftlicher Diskurs:</strong> Wir setzen uns in der Stadtgesellschaft, in Bündnissen und in politischen Debatten dafür ein, den Paradigmenwechsel von Integration zu Inklusion aktiv voranzutreiben. Auf Landes- und Bundesebene bringen wir diese Position über unsere Delegierten und Gremien in die Partei ein.</p></li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>1. Die Grenzen des Integrationsparadigmas</strong><br>
Der Begriff der Integration hat die migrationspolitische Debatte in Deutschland seit den 1990er Jahren geprägt. Trotz seines progressiven Anspruchs enthält er jedoch strukturelle Probleme. Integration setzt implizit häufig eine Normgesellschaft voraus, in die Menschen, die als „anders” gelten, eingegliedert werden sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Soziologische Analysen zeigen, dass Integrationsdiskurse oftmals eine asymmetrische Beziehung zwischen Mehrheitsgesellschaft und Minderheiten reproduzieren (Bommes). Formal beschreibt Integration wechselseitige Anpassungsprozesse. Politisch wird der Begriff aber häufig als Erwartung formuliert, dass bestimmte Gruppen sich an bestehende gesellschaftliche Strukturen anpassen müssen. Rogers Brubaker hat beschrieben, wie assimilatorische Erwartungen in die Integrationspolitik westlicher Staaten zurückgekehrt sind (Brubaker 2001). Menschen werden dabei implizit als „noch nicht zugehörig” konstruiert und müssen ihre Zugehörigkeit erst unter Beweis stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch postmigrantische Perspektiven kritisieren, dass Integrationsdiskurse gesellschaftliche Machtverhältnisse verschleiern. Die Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan argumentiert, dass Integrationsdebatten häufig die Vorstellung reproduzieren, es gebe eine stabile „Mehrheitsgesellschaft”, in die andere Gruppen integriert werden müssten (Foroutan 2019). Diese Vorstellung wird der Realität pluraler, migrationsgeprägter Gesellschaften nicht gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade in einer Stadt wie München, deren Bevölkerung seit Jahrzehnten durch Migration geprägt ist, wird deutlich: Migration ist kein Ausnahmezustand, sondern Normalität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>2. Inklusion als demokratisches Gesellschaftsmodell</strong><br>
Das Konzept der Inklusion geht über Integration hinaus. Es basiert auf der Annahme, dass gesellschaftliche Institutionen so gestaltet werden müssen, dass alle Menschen von Anfang an gleichberechtigt teilhaben können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Begriff hat seinen Ursprung insbesondere in der Behindertenbewegung und in internationalen menschenrechtlichen Debatten. Spätestens mit der UN-Behindertenrechtskonvention (2006) wurde Inklusion zu einem zentralen normativen Prinzip moderner Demokratien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Inklusion bedeutet nicht, Menschen in bestehende Strukturen einzupassen, sondern diese Strukturen selbst zu verändern. Niklas Luhmann beschreibt Inklusion als Zugang zu gesellschaftlichen Funktionssystemen wie Bildung, Politik oder Wirtschaft (Luhmann 1997). Eine inklusive Gesellschaft ist demnach eine, in der niemand systematisch vom Zugang zu diesen Bereichen ausgeschlossen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch demokratietheoretische Ansätze betonen die Bedeutung inklusiver Strukturen. Iris Marion Young argumentiert, dass demokratische Gesellschaften nur dann gerecht sein können, wenn sie strukturelle Ausgrenzung aktiv abbauen (Young 2000). Demokratie erfordert demnach nicht nur formale Gleichheit, sondern tatsächliche Teilhabe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3. Die postmigrantische Gesellschaft</strong><br>
Aktuelle gesellschaftstheoretische Debatten beschreiben Deutschland zunehmend als postmigrantische Gesellschaft: eine Gesellschaft, in der Migration historisch prägend ist und soziale, kulturelle und politische Strukturen nachhaltig verändert hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Integrationsdiskurse ziehen häufig weiterhin eine klare Grenze zwischen „Einheimischen” und „Migrant*innen” (Foroutan 2019). In einer postmigrantischen Gesellschaft wird diese Unterscheidung zunehmend fragwürdig. Ein inklusives Gesellschaftsmodell erkennt stattdessen an, dass Vielfalt konstitutiv für moderne Demokratien ist. Politische Institutionen müssen dieser Realität Rechnung tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>4. Kommunalpolitik als zentraler Ort von Inklusion</strong><br>
Städte sind zentrale Orte gesellschaftlicher Teilhabe. Kommunale Politik beeinflusst unmittelbar den Zugang zu Bildung, Wohnraum, politischer Partizipation, Kultur und sozialen Dienstleistungen. Eine inklusive Stadtpolitik bedeutet unter anderem:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>diskriminierungsfreien Zugang zum Wohnungsmarkt</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>barrierefreie Bildungseinrichtungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>eine diversitätsorientierte Verwaltung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>politische Beteiligungsformate für Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>eine konsequente Antidiskriminierungspolitik</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>München versteht sich bereits als weltoffene und vielfältige Stadt. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, braucht es einen konsequenten Perspektivwechsel. Weg von der Vorstellung, bestimmte Gruppen müssten erst integriert werden, hin zu einer Politik, die gesellschaftliche Strukturen inklusiv gestaltet. Als Partei mit Verantwortung im Münchner Stadtrat haben wir die Möglichkeit, diesen Wechsel konkret mitzugestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>5. Unser politischer Auftrag als Grüne</strong><br>
Bündnis 90/Die Grünen stehen für soziale Gerechtigkeit, Antidiskriminierung, Menschenrechte und demokratische Teilhabe. Ein Perspektivwechsel von Integration zu Inklusion ist daher nicht nur eine begriffliche Veränderung. Er ist Ausdruck eines grundlegenden politischen Anspruchs: eine Gesellschaft zu gestalten, in der Vielfalt nicht verwaltet, sondern ermöglicht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit diesem Beschluss machen Bündnis 90/Die Grünen München Inklusion zum Leitprinzip ihrer Kommunalpolitik. Wir tragen diesen Anspruch in Stadtrat, Stadtgesellschaft und Gesamtpartei.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 13 Oct 2026 18:52:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Baumentscheid konsequent umsetzen</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/Baumentscheid-konsequent-umsetzen-45370</link>
                        <author>Vorstand der GRÜNEN JUGEND München (dort beschlossen am: 13.10.2026)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/Baumentscheid-konsequent-umsetzen-45370</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadtversammlung von Bündnis90/DIE GRÜNEN München beschließt folgenden Antragstext:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadt München hat diesen Sommer erneut rekordverdächtige Hitzewellen erleben müssen. Für einen zunehmenden Teil der Bevölkerung stellt dies eine erhebliche, insbesondere gesundheitliche, Belastung dar. Die Hitzeviertel, in denen dies besonders spürbar wird, wachsen. Gerade dort trifft Hitze vulnerable Gruppen unverhältnismäßig stark. Generell: Die zunehmende Hitze in der Stadt sorgt für eine wachsende soziale Ungerechtigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig gab es mit dem Baumentscheid München eine zivilgesellschaftliche Initiative, die uns Mut macht. Über 60.000 Bürger*innen fordern, die feste Planung der Pflanzung von hinreichend neuen Bäumen, um der Hitze etwas entgegenzusetzen. 30% des Straßennetzes der Landeshauptstadt sollen bis 2040 von Baumkronen bedeckt sein, und ein besonderer Fokus auf die Hitzeviertel gelegt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wohlgemerkt: Die 3-30-300 Regel war Teil unseres Wahlprogramms zur Kommunalwahl 2026.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir unsere Stadtratsfraktion Die Grünen - Rosa Liste dazu auf, sich klar für eine feste Übernahme des Begehrens durch die Vollversammlung einzusetzen. Einer möglichen Verhandlungslösung stehen wir offen gegenüber - sofern sie nicht hinter unsere eigene Beschlusslage zurückfällt und eine Beschattung von mindestens 30% weiterhin vorsieht. Wir fordern eine gezielt soziale Ausgestaltung, etwa durch den Fokus auf die Hitzeviertel. Die Umsetzung des Baumentscheides kann signifikant mehr soziale Gerechtigkeit in unsere Stadt bringen. Auch müssen der langfristige Erhalt und die flankierenden Pflegemaßnahmen den bestehenden Baumbestand bestmöglich sichern, um überhaupt dorthin zukommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Zielbild, 30% Beschattung bis 2040 zu erreichen, kann nur ein Mindestmaß sein. Wir erkennen die finanzielle Situation der Landeshauptstadt an, stellen jedoch fest, dass auch 2040 eigentlich zu spät ist: die Hitzesommer sind bereits heute da. Das Baumpflanzprogramm muss daher einen klaren Zeitrahmen bekommen!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 13 Oct 2026 18:45:28 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Klimaschutz in der Kommunalpolitik umsetzen– wichtiger denn je!</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/Klimaschutz-in-der-Kommunalpolitik-umsetzen-wichtiger-denn-je-65468</link>
                        <author>OV Berg am Laim, Trudering, Messestadt Riem (dort beschlossen am: 07.10.2026)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/Klimaschutz-in-der-Kommunalpolitik-umsetzen-wichtiger-denn-je-65468</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit diesem Antrag wollen wir, die Münchner GRÜNEN, bekräftigen, dass wir aus tiefer Überzeugung und auf dem Hintergrund des Dürre- und Hitzesommers 2026 hinter unserer Stadtratsfraktion, dem Oberbürgermeister Dominik Krause und der 2. Bürgermeisterin Mona Fuchs stehen, bei ihrem Bestreben, den Münchner*innen mit aller Kraft durch Klimaschutz und Klimaanpassung, eine lebenswerte Zukunft zu sichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir halten dafür besonders wichtig:<br>
1.) In der laufenden Stadtratsperiode 2026 – 2032 soll bei relevanten Beschlüssen und politischen Weichenstellungen nochmals verstärkt auf deren Klimarelevanz geachtet und wenn erforderlich nachjustiert werden. Das gilt vorrangig für alle Projekte der Stadtentwicklung (Bauleitplanverfahren), der Mobilität, der Entwicklung und Pflege der kommunalen Park-/Grünanlagen und Plätze, sowie Neubau/Sanierung und Unterhalt kommunaler Gebäude.<br>
2.) Für den Erhalt großer – und damit klimawirksamer - Bäume soll die Lokalbaukommission im Planungsreferat mit Nachdruck aufgefordert werden, künftig mit besonders kritischem Blick die privaten Fällanträge, insbesondere der großen klimawirksamen Bäume, im Rahmen von Bauvorhaben und bei Einzelfällanträgen zu begutachten und häufiger den Ermessensspielraum zu Gunsten der Bäume zu nutzen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unser Land und unsere Stadt erlebten 2026 einen Hitze- und Dürresommer in bislang unbekanntem Ausmaß. Niedrigstände bei Grundwasser, Bächen und Isar, vertrocknete Bäume/Pflanzen in öffentlichen Grünanlagen und privaten Gärten. Hitzewarnungen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am laufenden Band. „Sommer der Extreme“ titelte die SZ am 19. August, „Enorme Hitze, Dürre, Waldbrände, Wassermangel: Der Sommer 2026 bricht alle Rekorde.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Etwa 14.000 Klimatote in Deutschland bis Anfang August (laut Robert-Koch-Institut), noch vor Ende der letzten Hitzewelle! Die endgültige Bilanzierung der Hitzetoten im August 2026 wird uns vermutlich weitere neue Rekordzahlen bescheren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch München war in hohem Maße betroffen. Ein konkretes Beispiel ist die Situation im Riemer Park: Hier konnten wir wochenlang beobachten wie sehr die Natur unter Hitze und Trockenheit leidet. Die jungen Bäume, gepflanzt und aufgewachsen in den letzten 25 Jahren, vegetieren zu hunderten stark leidend oder bereits dürr und abgestorben vor sich hin. Eine ganze Pflanzengeneration im jüngsten und größten kommunalen Münchner Stadtpark droht uns aktuell verloren zu gehen, anstatt dort die grüne Zukunft zu begründen. Davon betroffen sind auch Baumarten, die bislang als weitgehend klimaresistent eingestuft wurden, wie beispielsweise Eiche, Walnussbaum oder Linden, mit verheerenden Auswirkungen auf Flora, Fauna und uns Menschen.<br>
Neben den starken Auswirkungen auf die Natur und die Naherholung ist damit auch ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden verbunden, der leicht die Summe von mehreren Millionen Euro erreichen wird, wenn man einen 4-stelligen Betrag pro gepflanzten Baum zugrunde legt.Viele weitere Grünzüge in München sind ähnlich betroffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Perspektive 30er und 40er Jahre: Die Hoffnung, dass dieser Sommer ein singuläres Ereignis ist und uns die nächsten Jahre wieder ausreichend Niederschläge und eine moderate Wärmeentwicklung beschert werden, wird von Klima- und Wetterexperten sogleich genommen, denn der Deutsche Wetterdienst (DWD) kommt in seinen Zukunftsprognosen und –projektionen zu besorgniserregenden Feststellungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir GRÜNE dürfen nach diesem Sommer nicht zur Tagesordnung zurückkehren, sondern müssen diese riesige Herausforderung annehmen und ins Handeln kommen. Dazu gehört auch, die Fällgenehmigungspraxis der LBK (Antragspunkt 2) auf den Prüfstand zu stellen. GLOBAL DENKEN – LOKAL HANDELN, dieser urGRÜNE Leitspruch aus den 70er und 80er Jahren aus der GRÜNEN Gründungsphase bekommt gerade höchste Aktualität. Wer, wenn nicht wir GRÜNE, sollte sich denn mit aller Kraft für Natur und Menschen einsetzen.<br>
Walnuss-Alle</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 12 Oct 2026 17:55:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A1: MÜNCHEN HITZEFEST MACHEN - KLIMAGERECHTIGKEIT BEGINNT VOR ORT</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/munchen-hitzefest-machen-klimagerechtigkeit-beginnt-vor-ort-57496/109293</link>
                        <author>Roland Barfus (KV München)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/munchen-hitzefest-machen-klimagerechtigkeit-beginnt-vor-ort-57496/109293</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62041_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 10 bis 11 löschen:</h4><div><p>Aus diesen Gründen soll die Mitgliederversammlung der GRÜNEN <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">JUGEND </del>München<br>beschließen:</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 12 Oct 2026 17:46:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: MÜNCHEN HITZEFEST MACHEN - KLIMAGERECHTIGKEIT BEGINNT VOR ORT</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/munchen-hitzefest-machen-klimagerechtigkeit-beginnt-vor-ort-57496</link>
                        <author>Mitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND München (dort beschlossen am: 15.09.2026), Mitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND München (dort beschlossen am: 15.09.2026)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/munchen-hitzefest-machen-klimagerechtigkeit-beginnt-vor-ort-57496</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>37,6 Grad Celsius. Das ist der neue Hitzerekord für München seit Ende Juni [1].<br>
Auch deutschlandweit war dieser Sommer sehr heiß, mit den meisten Hitzetagen<br>
jemals [2]. Durch die Erderhitzung werden Sommer wie diese mindestens zum neuen<br>
Normal. Daraus folgt: Es braucht entschlosseneren Klimaschutz von allen Seiten.<br>
Und: Die Stadt München muss sich an den Klimawandel anpassen, um Hitzetote zu<br>
verhindern, Produktivitätsverluste zu verringern und eine lebenswerte Stadt für<br>
alle zu sichern. Da der Klimawandel besonders sozial schwächer gestellte<br>
Menschen in Hitzevierteln trifft, müssen politische Maßnahmen immer sozial<br>
gerecht gestaltet sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aus diesen Gründen soll die Mitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND München<br>
beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1) Die Stadt braucht mehr Begrünung, besonders in Hitzevierteln. Dafür soll<br>
Fassadenbegrünung, Dachbegrünung und Gemeinschaftsgärten auf Dächern und in<br>
Wohnanlagen nach dem Prinzip der „Essbaren Stadt“ stärker gefördert werden,<br>
wobei in der Stadtklimaanalyse als Hitzeviertel ausgewiesene Gebiete bevorzugt<br>
berücksichtigt werden sollen. Als „Essbare Stadt“ verstehen wir hier ein<br>
Städtekonzept, bei dem auf öffentlichen gut zugänglichen Flächen kostenfrei und<br>
gemeinschaftlich Lebensmittel für den täglichen Gebrauch angebaut werden. Das<br>
kann zum Beispiel in Gemeinschaftsgärten und Dachgärten stattfinden. [3]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Begrünung kühlt sowohl Hausfassaden als auch Umgebung und wirkt dem sogenannten<br>
städtischen Hitzeinseleffekt entgegen. Beispiele wie in der Adlzreiterstraße<br>
zeigen, wie Häuser abgekühlt, gedämmt und nebenbei Nachbarschaft gefördert<br>
werden kann. [4]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2) Das Ziel, die Stadt München zur Schwammstadt zu machen, soll mit Leben<br>
gefüllt werden. Wichtig hierbei sind Konzepte, die vor Ort erlebbar sind und ein<br>
positives Gemeinschaftsgefühl erzeugen. In den vergangenen Jahren hat der<br>
Wettbewerb „Abpflastern“ nach niederländischem Vorbild auch in Deutschland<br>
Bekanntheit erfahren. In diesem Jahr haben bereits verschiedene Städte in<br>
Bayern, etwa Ingolstadt und Nürnberg, teilgenommen. Wir fordern die Stadt<br>
München auf, eine Teilnahme im Jahr 2027 vorzubereiten. Dazu gehören:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Vorbereitung einer Öffentlichkeitskampagne, die die Stadtbevölkerung motiviert<br>
sich hier proaktiv zu engagieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Prüfung von Haushaltsmitteln, um Teilnehmenden die Kosten für die Entsorgung<br>
von entstehendem Bauschutt abzunehmen (analog Neumünster, [5]) sowie eine<br>
klimafreundliche Bepflanzung zu subventionieren (analog Flensburg, [6]).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Planung städtischer Pilotprojekte, die die in dem Wettbewerbszeitraum 2027<br>
umgesetzt werden können. Die Stadt München soll hier mit positivem Beispiel<br>
vorangehen und sowohl andere Städte als auch ihre eigenen Bürger*innen<br>
inspirieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3) Davon unabhängig muss jede Fläche auf ihr Entsiegelungspotential geprüft<br>
werden. Leider führt dies innerhalb der Stadtgesellschaft häufig zu<br>
Zerwürfnissen, die dem gemeinsamen Ansinnen der Klimaanpassung im Wege stehen.<br>
Paradebeispiel ist der immer wieder aufflammende Kampf um Parkplätze. Wir<br>
bekennen uns klar zu unserem Ziel einer autofreien Stadt innerhalb des mittleren<br>
Rings. Gleichzeitig stellen wir fest, dass viele Parkplätze kurzfristig weiter<br>
bestehen werden. Wir fordern die Stadt daher auf, mit größerem Nachdruck die<br>
nächtliche Nutzung von Supermarktparkplätzen oder die gemeinschaftliche Nutzung<br>
von Firmenparkplätzen zu prüfen und zu ermöglichen, damit real durch Begrünung<br>
weniger Parkplätze wegfallen. Gleichwohl müssen bestehen bleibende Parkplätze im<br>
öffentlichen Raum, etwa am Straßenrand, keine vollständige Versiegelung<br>
bedeuten. Statt auf Asphalt kann hier auch auf Rasengittersteinen oder<br>
versickerungsfähigem Pflaster geparkt werden. So blieben Parkplätze bestehen,<br>
die Straße hat jedoch nun zumindest ein minimales Sickerpotential. Wir fordern<br>
die Stadt explizit auf, bei kommenden Umbaumaßnahmen stets jede noch so kleine<br>
Möglichkeit zur Entsiegelung konsequent zu nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4) Städtische Bauprojekte müssen hitzeresilient werden. Bei allen städtischen<br>
Neubau-, Umbau- und Sanierungsprojekten sollen Klimaanpassung und Hitzeschutz<br>
von Beginn an mitgedacht werden. Dazu gehören insbesondere ausreichende<br>
Verschattung, Wärmepumpen, die im Sommer als Klimaanlagen genutzt werden können<br>
und ausreichende Begrünung, wobei diese Maßnahmen insbesondere in stark<br>
hitzebelasteten Quartieren priorisiert werden sollen. Außerdem sollten<br>
Klimaanlagen und Wärmepumpen – wenn möglich – mit Photovoltaik kombiniert<br>
werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5) Der öffentliche Nahverkehr muss auch bei zunehmender Hitze zuverlässig<br>
nutzbar bleiben. Die Stadt München soll sich dafür einsetzen, die Klimatisierung<br>
und Belüftung von Bussen und Tram weiter zu verbessern und die Ausfallsicherheit<br>
zu erhöhen. Auch bei der Beschaffung neuer Fahrzeuge soll eine leistungsfähige<br>
Klimatisierung verbindlicher Standard sein. Die U-Bahnen in München sind aktuell<br>
nicht mit Klimaanlagen ausgestattet, was auf den meisten Linien im Untergrund<br>
auch nicht nötig ist. Bei Linien an der Oberfläche (U6 nach Garching) führt dies<br>
an heißen Tagen aber zu unzumutbaren Temperaturen in der U-Bahn. Wir fordern<br>
daher den Einbau von Klimaanlagen oder anderen kühlenden Maßnahmen in der U6 zu<br>
prüfen und umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6) Städtische Schulen brauchen klare Regeln für Hitzefrei. Die Stadt München<br>
sollte für ihre Schulen verbindliche Empfehlungen für Unterricht bei extremer<br>
Hitze entwickeln und sich dabei an Empfehlungen von der Allianz Klimawandel und<br>
Gesundheit orientieren. Wenn Unterricht in den Schulgebäuden aufgrund der<br>
Temperaturen nicht mehr sinnvoll möglich ist, soll der Unterricht frühzeitig<br>
beendet oder in geeignete kühlere Räume verlegt werden. Dabei müssen<br>
insbesondere der Schutz der Schüler*innen und Beschäftigten sowie eine<br>
verlässliche Betreuung von Kindern berücksichtigt werden. Nach aktueller<br>
Rechtslage überlässt der Freistaat Bayern den Schulleitungen im konkreten Fall<br>
die Entscheidung, ob Schule stattfindet oder nicht. Also kann jede Schulleitung<br>
selbst entscheiden, ob es an Schulen Hitzefrei gibt. Deshalb kann die Stadt<br>
München nur Empfehlungen geben [7].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>7) Nachbarschaftstreffs und öffentliche Gebäude sollen bei Hitzewellen (nach<br>
DWD-Definition) als weitere kühle Zufluchtsorte zur Verfügung stehen. Die Stadt<br>
München soll geeignete öffentliche Einrichtungen, insbesondere<br>
Nachbarschaftstreffs, Bibliotheken, Bürgerhäuser und Kulturzentren, während<br>
Hitzewellen möglichst lange und niedrigschwellig als Aufenthalts- und Schutzorte<br>
zugänglich machen. Dafür müssen sie über ausreichende Verschattung, Belüftung<br>
oder Kühlung, Sitzmöglichkeiten und Zugang zu Trinkwasser verfügen und, falls<br>
zutreffend, in der „Karte kühler Orte“ der Stadt erfasst werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus ist es die Aufgabe der Stadt München, für die<br>
Nachbarschaftstreffs Ventilatoren zu beschaffen, die diese dann vor Hitzewellen<br>
auf Anfrage an Bewohnende der Stadtviertel verleihen können, (wenn nötig auch<br>
mit Pfandgebühr). Dabei sollen Nachbarschaftstreffs in besonders von Hitze<br>
betroffenen Stadtvierteln mit verhältnismäßig vielen Ventilatoren ausgestattet<br>
werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8) Kostenloses Trinkwasser muss überall leicht zugänglich sein. Die Stadt<br>
München soll das Netz öffentlicher Trinkbrunnen insbesondere in stark<br>
hitzebelasteten Quartieren weiter ausbauen und bestehende Trinkwasserstellen gut<br>
sichtbar kennzeichnen. Zusätzlich soll München den Ausbau des Refill-Netzwerks<br>
unterstützen, indem städtische Einrichtungen und weitere geeignete Einrichtungen<br>
aktiv zur Teilnahme an Refill Deutschland motiviert werden. Die Standorte sollen<br>
zentral und aktuell online auffindbar sein. Wir fordern daher die Integration<br>
von Refill-Stationen in die städtische Karte der Trinkwasserbrunnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quellen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] <a href="https://www.blick-aufs-wetter.com/messwerte/historie/ort/M%C3%BCnchen-Stadt/03379">https://www.blick-aufs-wetter.com/messwerte/historie/ort/M%C3%BCnchen-<br>
Stadt/03379</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[2] <a href="https://www.merkur.de/deutschland/zuvor-sogar-2003-geknackt-hitzetage-rekord-2026-mehr-als-je-zr-94445474.html">https://www.merkur.de/deutschland/zuvor-sogar-2003-geknackt-hitzetage-<br>
rekord-2026-mehr-als-je-zr-94445474.html</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[3] <a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-fassade-begruenen-kosten-wilder-wein-li.3516588">https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-fassade-begruenen-kosten-<br>
wilder-wein-li.3516588</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[4] <a href="https://www.ernaehrungswandel.org/vernetzen/nischeninnovationen-in-europa/essbare-staedte">https://www.ernaehrungswandel.org/vernetzen/nischeninnovationen-in-<br>
europa/essbare-staedte</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[5] <a href="https://www.neumuenster.de/verkehr-umwelt/klima-umweltqualitaet/themen-projekte/abpflastern">https://www.neumuenster.de/verkehr-umwelt/klima-umweltqualitaet/themen-<br>
projekte/abpflastern</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[6] <a href="https://www.flensburg.de/Wohnen-Wirtschaft/Verkehr-Mobilit%C3%A4t-Klima/Klimaschutz-Klimaanpassung/Klimaanpassung/Entsiegelungs-Wettbewerb-abpflastern-/">https://www.flensburg.de/Wohnen-Wirtschaft/Verkehr-Mobilit%C3%A4t-<br>
Klima/Klimaschutz-Klimaanpassung/Klimaanpassung/Entsiegelungs-Wettbewerb-<br>
abpflastern-/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[7] <a href="https://www.br.de/kinder/hitze-hitzefrei-schule-regelung-sonne-coole-tipps-100.html">https://www.br.de/kinder/hitze-hitzefrei-schule-regelung-sonne-coole-tipps-<br>
100.html</a>)</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>37,6 Grad Celsius wurden im Juni 2026 in München gemessen – ein neuer Höchstwert an der entsprechenden Messstation [*1]. Der Sommer 2026 hat damit erneut sichtbar gemacht, was sich bereits seit Jahren abzeichnet: Extreme Hitze ist auch in München keine Ausnahme mehr. Deutschlandweit war 2026 der Sommer mit den meisten Tagen mit Temperaturen von mindestens 30 Grad seit Beginn der entsprechenden Messungen [*2].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Entscheidend ist deshalb nicht allein, wie heiß ein einzelner Sommer ausfällt. Mit der fortschreitenden Erderhitzung werden Hitzeperioden häufiger und intensiver. München muss sich deshalb dauerhaft darauf einstellen, dass hohe Temperaturen und längere Hitzeperioden zu den Rahmenbedingungen zukünftiger Stadtentwicklung gehören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hitze ist für viele Menschen in dieser Stadt eine konkrete gesundheitliche Belastung. Besonders gefährdet sind unter anderem ältere Menschen, Kinder und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen. Gleichzeitig ist die Belastung innerhalb einer Stadt ungleich verteilt: Dicht bebaute und stark versiegelte Quartiere heizen sich besonders stark auf, während Bäume, Grünflächen, Verschattung und Wasser zur Abkühlung beitragen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>München verfügt inzwischen über die notwendigen Grundlagen, um diese Unterschiede gezielt zu berücksichtigen.</strong> Die aktuelle Stadtklimaanalyse zeigt, wo im Stadtgebiet eine besonders hohe thermische Belastung besteht und deshalb dringend Maßnahmen erforderlich sind. Klimaanpassung sollte deshalb nicht nach dem Gießkannenprinzip erfolgen. Die begrenzten öffentlichen Mittel müssen vorrangig dort eingesetzt werden, wo Hitzebelastung und soziale Verwundbarkeit zusammentreffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Die Stadt dort kühlen, wo die Hitze am größten ist</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine zentrale Antwort auf zunehmende Hitze ist eine grünere Stadt. Bäume und andere Vegetation spenden Schatten und tragen durch Verdunstung zur Abkühlung bei. Dach- und Fassadenbegrünungen können ebenfalls zur Verbesserung des lokalen Mikroklimas beitragen und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität erhöhen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für München kommt es dabei nicht allein auf die Gesamtzahl neu gepflanzter Bäume oder begrünten Flächen an. Entscheidend ist deren räumliche Verteilung. Neue Begrünung und Verschattung sollten insbesondere dort entstehen, wo die Stadtklimaanalyse eine hohe thermische Belastung ausweist und gleichzeitig wenig vorhandenes Grün zur Verfügung steht [*3].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Damit wird Klimaanpassung zu einer Frage der Verteilungsgerechtigkeit: <strong>Wer heute besonders stark unter Hitze leidet, soll auch besonders stark von den Maßnahmen der Stadt profitieren.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Wasser zurückhalten statt Flächen weiter versiegeln</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hitze und Starkregen sind zwei Seiten derselben Herausforderung. Versiegelte Flächen heizen sich auf und verhindern gleichzeitig, dass Niederschlagswasser vor Ort versickern kann. Eine klimaangepasste Stadt muss deshalb Wasser möglichst lange im Stadtgebiet halten und für Verdunstung und Begrünung nutzbar machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Prinzip der Schwammstadt bietet hierfür einen geeigneten Ansatz. Regenwasser soll möglichst dort aufgenommen, gespeichert und wieder abgegeben werden, wo es abregnet. Entsiegelung kann deshalb gleichzeitig zur Hitzevorsorge, zur Verbesserung des lokalen Wasserhaushalts und zur Anpassung an Starkregen beitragen [*4].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darum muss Entsiegelung zu einem selbstverständlichen Bestandteil städtischer Planung werden. Bei Bau- und Umbaumaßnahmen sollen nicht nur große Flächen betrachtet werden. Auch kleinere versiegelte Bereiche im Straßenraum, auf Plätzen und bei bestehenden Parkflächen können einen Beitrag leisten. Wo es technisch und rechtlich möglich und sinnvoll ist, sollte Versickerung gegenüber einer vollständigen Versiegelung Vorrang erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei darf die Stadt nicht allein auf die eigenen Flächen schauen. Ein erheblicher Teil des Stadtgebiets befindet sich in privater Hand. Ein „Abpflastern“-Wettbewerb kann deshalb eine sinnvolle Ergänzung zu städtischen Maßnahmen sein: Bürger*innen werden motiviert, selbst aktiv zu werden, und erhalten zugleich konkrete Unterstützung bei der Umsetzung. Beispiele aus anderen Städten zeigen, dass finanzielle Anreize – etwa für Entsorgungskosten oder eine anschließende Bepflanzung – solche Maßnahmen unterstützen können [*5].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Auch hier sollte der Grundsatz gelten: Wo Hitzebelastung und fehlende Grün- und Versickerungsflächen zusammentreffen, sollte die Stadt besonders aktiv werden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Menschen während Hitzewellen unmittelbar schützen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stadtplanung wirkt langfristig. Während einer konkreten Hitzewelle brauchen Menschen jedoch auch kurzfristig Schutz. Nicht alle Menschen können ihre Wohnung ausreichend kühlen oder sich einfach an einen kühleren Ort begeben. Öffentliche Einrichtungen können deshalb eine wichtige Funktion als niedrigschwellige Schutz- und Aufenthaltsorte übernehmen [*6] [*7].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insbesondere Nachbarschaftstreffs und andere geeignete öffentliche Einrichtungen sollten während Hitzewellen möglichst vielen Menschen offenstehen und über eine ausreichende Belüftung beziehungsweise Kühlung verfügen. Welche Ausstattung jeweils erforderlich ist, sollte sich dabei am konkreten Bedarf und an der örtlichen Hitzebelastung orientieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch der Zugang zu Trinkwasser muss möglichst einfach sein. Bestehende Trinkbrunnen und Refill-Angebote sollten deshalb besser sichtbar und öffentlich kommuniziert werden. Gerade während einer Hitzewelle müssen Informationen über erreichbare Trink- und Aufenthaltsmöglichkeiten schnell und unkompliziert verfügbar sein [*8].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Schulen und Nahverkehr als Orte besonderer Hitzebelastung</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Besondere Aufmerksamkeit verdienen Orte, an denen sich Menschen auch während einer Hitzewelle über längere Zeit aufhalten müssen. Dazu gehören Schulen ebenso wie der öffentliche Nahverkehr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hohe Temperaturen in Schulen können das Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen. Gleichzeitig gehören Kinder zu den besonders hitzeempfindlichen Bevölkerungsgruppen. Deshalb brauchen städtische Schulen klare Empfehlungen für den Umgang mit extremen Hitzebelastungen. Langfristig müssen außerdem bauliche Maßnahmen wie Verschattung, geeigneter sommerlicher Wärmeschutz, Begrünung und – wo erforderlich – effiziente Kühlung stärker berücksichtigt werden [*9].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch Busse und Bahnen müssen bei zunehmenden Temperaturen zuverlässig nutzbar bleiben. Wer auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, kann hohen Temperaturen im Fahrzeug nicht ohne Weiteres ausweichen. Die Stadt soll sich deshalb dafür einsetzen, die Klimatisierung und Belüftung des Münchner Nahverkehrs weiter zu verbessern und besonders hitzeexponierte beziehungsweise bislang nicht ausreichend klimatisierte Fahrzeuge und Linien prioritär zu berücksichtigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Klimaanpassung muss zum Maßstab städtischer Planung werden</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die genannten Maßnahmen dürfen nicht von einzelnen Förderprogrammen oder kurzfristigen Projekten abhängen. Wenn München dauerhaft mit zunehmender Hitze umgehen muss, muss Klimaanpassung zu einem festen Bestandteil der städtischen Planung werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die aktuelle Stadtklimaanalyse bietet hierfür bereits eine wichtige Grundlage. Sie ermöglicht es, thermische Belastungen räumlich zu erfassen und bei der Planung des Stadtgebiets zu berücksichtigen. Diese Informationen müssen deshalb konsequent in Bau-, Sanierungs- und Freiraumplanung einfließen [*10].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei jedem städtischen Bau- und Umbauprojekt sollte deshalb systematisch gefragt werden: Wie kann Hitze reduziert werden? Wo kann Schatten entstehen? Welche Flächen können begrünt oder entsiegelt werden? Wie kann Regenwasser vor Ort gehalten werden? Und wie kann verhindert werden, dass heute Strukturen entstehen, die München künftig noch stärker aufheizen?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei sollen insbesondere Projekte in stark hitzebelasteten und sozial besonders vulnerablen Quartieren priorisiert werden. Klimaanpassung wird so von einer freiwilligen Zusatzleistung zu einem regulären Maßstab guter Stadtplanung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Klimaanpassung muss sozial gerecht sein</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hitze trifft Menschen nicht unabhängig von ihren Lebensbedingungen. Die individuelle Belastung hängt unter anderem von Alter, gesundheitlicher Situation, Wohnverhältnissen, Einkommen und der Möglichkeit ab, der Hitze auszuweichen. Auch die räumliche Verteilung von Grün, Schatten und stark versiegelten Flächen ist innerhalb einer Stadt ungleich [*11].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für München bestehen bereits Hinweise darauf, dass Umweltressourcen sozial unterschiedlich verteilt sind. Untersuchungen des Umweltbundesamtes zeigen beispielsweise Zusammenhänge zwischen sozioökonomischem Status und der Verfügbarkeit von Grünflächen in Münchner Nachbarschaften. Gleichzeitig bestehen weiterhin Wissenslücken darüber, wie unterschiedliche soziale Gruppen konkret von Hitze und anderen Umweltbelastungen betroffen sind [*12].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb braucht München eine systematische Betrachtung dieser Ungleichheiten. Die Stadt soll erfassen, wo sich hohe thermische Belastung, geringe Verfügbarkeit von Grün und Verschattung sowie eine erhöhte soziale Vulnerabilität überschneiden. <strong>Diese Analyse darf nicht Selbstzweck sein: Ihre Ergebnisse müssen unmittelbar in die Priorisierung kommunaler Klimaanpassungsmaßnahmen einfließen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>So entsteht ein klarer Grundsatz für die Münchner Klimaanpassung: <strong>Nicht dort anfangen, wo eine Maßnahme am einfachsten umzusetzen ist, sondern dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>München muss jetzt vorsorgen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>München hat mit der Stadtklimaanalyse und bestehenden Klimaanpassungsstrategien bereits wichtige Grundlagen geschaffen. Jetzt kommt es darauf an, aus diesen Grundlagen konsequentes kommunales Handeln abzuleiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine hitzeresiliente Stadt entsteht nicht durch eine einzelne Großmaßnahme. Sie entsteht durch viele miteinander verbundene Veränderungen: mehr Schatten und Begrünung, weniger Versiegelung, mehr Wasserrückhalt, hitzetaugliche öffentliche Gebäude und Verkehrsmittel sowie einen unmittelbaren Schutz der Menschen während extremer Hitze.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei muss die Stadt ihre Ressourcen gezielt einsetzen. <strong>Die Orte mit der höchsten Hitzebelastung und der größten sozialen Verwundbarkeit müssen dabei zuerst berücksichtigt werden.</strong> So wird Klimaanpassung nicht nur zu einer ökologischen, sondern auch zu einer Frage der sozialen Gerechtigkeit – und München zu einer Stadt, die auch unter den Bedingungen zunehmender Hitze lebenswert bleibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Quellen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*1]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-hitzewelle-trinkwasser-verkehr-infrastruktur-li.3509204?reduced=true">https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-hitzewelle-trinkwasser-verkehr-infrastruktur-li.3509204?reduced=true</a>]</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*2]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2026/20260831_deutschlandwetter_sommer_news.html">https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2026/20260831_deutschla-ndwetter_sommer_news.html</a>].</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*3]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://stadt.muenchen.de/infos/stadtklima-klimaanpassung.html">https://stadt.muenchen.de/infos/stadtklima-klimaanpassung.html</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.nature.com/articles/s41598-021-04669-8.epdf?sharing_token=QIxkaeMm2n16eIQkxZtrmNRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0PY2ARKINwbkcmX8Rx8_P15i8WZxPISceXr12qLkzRf5NCYm4Sb-8D0eu4qXRzh1o8fqo1FVx5Wfzosa_ZFKD28xDAZ3zJLyYEhYvXEo1cnMiEN9rQKxeTMt5651d_PZRQ%3D">https://www.nature.com/articles/s41598-021-04669-8.epdf?sharing_token=QIxkaeMm2n16eIQkxZtrmNRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0PY2ARKINwbk-cmX8Rx8_P15i8WZxPISceXr12qLkzRf5NCYm4Sb-8D0eu4qXRzh1o8fqo1FVx5Wfzosa_ZFKD28xDAZ3zJLyYEhYvXEo1cnMiEN9rQKxeTMt5651d_-PZRQ%3D</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/stadtbegruenung-nicht-nur-baeume-sind-wichtig">https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/stadtbegruenung-nicht-nur-baeume-sind-wichtig</a> ]</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*4]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/1137624/WD-5-091-25.pdf">https://www.bundestag.de/resource/blob/1137624/WD-5-091-25.pdf</a> (Konzept der Schwammstadt)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.springerprofessional.de/schwammstadt-konzept/51291446">https://www.springerprofessional.de/schwammstadt-konzept/51291446</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.duh.de/newsletter/unser-hitze-check-deckt-auf-diese-staedte-werden-im-sommer-zur-hitzehoelle/">https://www.duh.de/newsletter/unser-hitze-check-deckt-auf-diese-staedte-werden-im-sommer-zur-hitzehoelle/</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.akdb.de/newsroom/newsletter/wenn-die-stadt-zum-schwamm-wird/">https://www.akdb.de/newsroom/newsletter/wenn-die-stadt-zum-schwamm-wird/</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*5]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.abpflastern.de/index.php/klimabonus/">https://www.abpflastern.de/index.php/klimabonus/</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*6]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2024/07/Hitzeschutzstrategie.html">https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2024/07/Hitzesc-hutzstrategie.html</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.baunetz-campus.de/news/sos-urban-heat-temporaere-hitzeminderung-im-oeffentlichen-raum-10397833">https://www.baunetz-campus.de/news/sos-urban-heat-temporaere-hitzeminderung-im-oeffentlichen-raum-10397833</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*7]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://bau-muenchen.com/de/bau-insights/detail/die-klimaresiliente-stadt.html">https://bau-muenchen.com/de/bau-insights/detail/die-klimaresiliente-stadt.html</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.bmwsb.bund.de/DE/stadtentwicklung/klimagerechte-stadtentwicklung/hitzeschutz/hitzeschutz_node.html">https://www.bmwsb.bund.de/DE/stadtentwicklung/klimagerechte-stadtentwicklung/hitzeschutz/hitzeschutz_node.html</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*8]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10217575/">https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10217575/</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4539814/">https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4539814/</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*9]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://bildungimklimawandel.de/resiliente-bildung/hitze-und-bildung">https://bildungimklimawandel.de/resiliente-bildung/hitze-und-bildung</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*10]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://stadt.muenchen.de/infos/stadtklima-klimaanpassung.html">https://stadt.muenchen.de/infos/stadtklima-klimaanpassung.html</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*11]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.sovd.de/aktuelles/meldung/sovd-unterstuetzt-forderungspapier-zum-hitzeschutz">https://www.sovd.de/aktuelles/meldung/sovd-unterstuetzt-forderungspapier-zum-hitzeschutz</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/11262/JHealthMonit_2023_S4_Hitze_Sachstandsbericht_Klimawandel_%20Gesundheit.pdf?sequence=1">https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/11262/JHealthMonit_2023_S4_Hit-ze_Sachstandsbericht_Klimawandel_%20Gesundheit.pdf?sequence=1</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/soziale-dimensionen-von-klimawandelfolgen">https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/soziale-dimensionen-von-klimawandelfolgen</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[*12]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1438463916302632?via%3Dihub">https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1438463916302632?vi-a%3Dihub</a></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt-gesundheit/umwelt-gesundheit-soziale-lage#umweltbedingte-mehrfachbelastungen">https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt-gesundheit/umwelt-gesundheit-soziale-lage#umweltbedingte-mehrfachbelastungen</a></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Oct 2026 11:19:01 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>STV1: Tugay Tuncan</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/tugay-tuncan-41639</link>
                        <author>Tugay Tuncan, Tugay Tuncan (KV München)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/tugay-tuncan-41639</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2026-11-12/tugay-tuncan-41639/viewimage?sectionId=62057" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>36</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>München</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hallo zusammen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>mein Name ist Tugay Tuncan, ich bin gebürtiger Münchner und arbeite seit 2019 beim Bezirk Oberbayern. Aktuell bin als Fachadministrator im Projekt neues Sozialhilfeverfahren bei Bezirk Oberbayern tätig. Dabei beschäftige ich mich mit der Weiterentwicklung des Fachveffahrens und Digitalisierung von Verwaltungsprozessen und damit, wie wir öffentliche Leistungen zukunftsfähig gestalten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Münchner mit Migrationshintergrund ist es mir wichtig, dass unsere Stadt von Vielfalt lebt und allen Menschen echte Chancen auf Teilhabe bietet. Ich möchte Brücken zwischen unterschiedlichen Lebensrealitäten bauen und dazu beitragen, dass sich Menschen unabhängig von ihrer Herkunft in München willkommen fühlen und unsere Gesellschaft aktiv mitgestalten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Studium der European Economic Studies sowie meine beruflichen Erfahrungen haben mein Interesse an gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhängen geprägt. Besonders wichtig sind mir Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und eine moderne, bürgernahe Verwaltung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als stellvertretender Vorsitzender des Grünen Stadtparteivorstands möchte ich meine beruflichen Erfahrungen, meine Perspektiven und meine Motivation einbringen, um die Grünen in München weiter zu stärken. Ich möchte unterschiedliche Menschen und Positionen zusammenbringen, den Austausch innerhalb der Partei fördern und gemeinsam konkrete Lösungen für ein ökologisches, soziales und vielfältiges München entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich freue mich darauf, diese Aufgabe gemeinsam mit euch anzugehen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 10 Oct 2026 18:46:26 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Gleichstellung ist keine Frauenaufgabe –  Männer in die Förderung von FLINTA* einbinden</title>
                        <link>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/Gleichstellung-ist-keine-Frauenaufgabe-Manner-in-die-Forderung-von-61872</link>
                        <author>Florina Vilgertshofer (KV München)</author>
                        <guid>https://grnmuc.antragsgruen.de/2026-11-12/Gleichstellung-ist-keine-Frauenaufgabe-Manner-in-die-Forderung-von-61872</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><strong>Gemischtes Mentor*innenprogramm:</strong> Auflage eines Mentoring-Programms für Parteiämter und politische Mandate, bei dem ausdrücklich auch Männer als Mentoren für Frauen und LINTA* zur Verfügung stehen – zusätzlich zu bereits bestehenden Frauen-für-Frauen-Formaten. Ziel ist der gezielte Wissens- und Netzwerktransfer aus männlich dominierten Strukturen heraus.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><strong>Verbindliche Beteiligung von Männern an Gleichstellungsformaten:</strong> Workshops, Fortbildungen und Veranstaltungen zu Gleichstellung, Diversität und struktureller Benachteiligung werden künftig so konzipiert, dass eine aktive Teilnahme von Männern (z. B. in Vorstandsämtern, Fraktionen, Kreisvorständen) erwartet und eingefordert wird, statt diese Formate als optionales „Zusatzangebot&quot; oder als reines Angebot für Betroffene zu behandeln.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><strong>Vorbildfunktion männlicher Funktionsträger:</strong> Männliche Mandatsträger und Funktionsträger der Partei werden aufgefordert, sich sichtbar und aktiv für die Förderung von FLINTA* einzusetzen – etwa durch aktives Empfehlen von FLINTA* für Ämter und Redebeiträge und durch öffentliches Auftreten als Verbündete (Allies).</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><strong>Care-Arbeit und Vereinbarkeit als Männerthema:</strong> Anträge und Initiativen zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Sorgearbeit und politischem Engagement (z. B. Kinderbetreuung bei Sitzungen, familienfreundliche Sitzungszeiten) werden ausdrücklich auch als Angebot an Väter und pflegende Männer kommuniziert und beworben, um die Erwartung aufzubrechen, dass Vereinbarkeit primär ein Frauenthema sei.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><strong>Ally-Netzwerk:</strong> Prüfung des Aufbaus eines informellen Netzwerks männlicher Verbündeter innerhalb des Kreisverbands, das sich regelmäßig zu Gleichstellungsfragen austauscht und als Ansprechpartner für interessierte Männer dient, die sich einbringen möchten, aber nicht wissen wie.</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Programme zur Förderung von FLINTA* sind ein wichtiger Baustein grüner Gleichstellungspolitik. In der Praxis zeigt sich jedoch häufig ein blinder Fleck: Die Verantwortung für diese Förderung wird fast ausschließlich den betroffenen Personengruppen selbst zugeschrieben. Frauen fördern Frauen, FLINTA*-Netzwerke unterstützen FLINTA*-Personen – während Männer, die in Politik und Gesellschaft nach wie vor überproportional Macht, Ressourcen und Netzwerke innehaben, an diesen Prozessen kaum strukturell beteiligt sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das führt zu zwei Problemen: Erstens bleibt eine der wirksamsten Ressourcen, der Zugang von Männern zu bestehenden Machtstrukturen und Netzwerken, für die Förderung von FLINTA* weitgehend ungenutzt. Zweitens wird Gleichstellungsarbeit dadurch zu einer zusätzlichen Belastung für ohnehin schon benachteiligte Gruppen, während diejenigen, die von bestehenden Strukturen profitieren, entlastet bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein FLINTA*-Mentoring-Programm, das explizit auch männliche Mentoren vorsieht, kehrt dieses Prinzip um: Wer Zugang zu Netzwerken, Bühnen und Entscheidungsstrukturen hat, gibt diesen Zugang aktiv weiter. Gleiches gilt für die anderen im Antrag genannten Maßnahmen: sie zielen darauf, Männer von reinen Zuschauern oder bestenfalls wohlwollenden Unterstützern zu aktiven Mitgestaltern einer gleichstellungsorientierten Partei zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Grüne stehen wir für eine Politik, die strukturelle Ungleichheit nicht nur benennt, sondern aktiv verändert. Dazu gehört, dass Verantwortung dort ansetzt, wo Macht konzentriert ist. Das schließt Männer ausdrücklich mit ein.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 10 Oct 2026 12:33:40 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>